painting with a twist

Zu meinem Geburtstag hat mich die jüngste Königstochter ins Kunststudio eingeladen.

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“painting with a twist” hiess das und die Idee dahinter ist, Spass, gute Laune und Erfolgserlebnisse beim Malen zu haben, auch wenn man gar nicht malen kann, noch nie gemalt hat oder alles, was man je in der Schule im Zeichenunterricht gelernt hat, wieder vergessen hat. Falls mein Zeichenlehrer, Herr Betko, zufälligerweise diesen Eintrag lesen sollte, kann ich ihn beruhigen: ich habe nichts vergessen, und malen, zeichnen und überhaupt jegliche Art von kreativer Beschäftigung faszinieren mich immer noch und werden fleissig gepflegt, ja, sogar zum Zwecke des Geldverdienens genutzt.

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Aber zurück zum Thema: in diesem Studio hat man unter fachkundiger Anleitung die Möglichkeit, etwas Schönes auf die Leinwand zu bringen. Farben und die Leinwand werden vom Veranstalter gestellt. Man darf beim zeichnen Wein trinken, es wird aber drauf hingewiesen, das man aufpassen sollte, in welches Glas man seine Pinsel taucht. Der Wein deshalb, weil die Betreiber dieser Veranstaltung der Meinung sind, das viele Menschen ihrer eigenen Kreativität skeptisch und oft auch sehr kritisch gegenüberstehen. Und “the more you drink the better you paint” wird einem deshalb mit auf den Weg gegeben.

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Das Thema dieses Abends war “the kissing fish” und war eine Partneraktivität, wie man hier sehen kann. Es hat wirklich sehr viel Spass gemacht und war mal etwas ganz anderes. Und wir haben es auch geschafft, unsere Pinsel immer ins richtige Glas zu tauchen.

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Die Enkelchen waren ein wenig enttäuscht das sie nicht mit von der Partie sein durften und das Enkeltöchterchen, für welches ein Geburtstag immer noch mit einem reich beladenen Gabentisch verbunden ist, meinte tröstend zu mir: “Grandma, zu deinem nächsten Geburtstag bekommst du ein richtiges Geschenk.”

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Ich sehe was das du nicht siehst

Das hat meine Omi immer mit mir gespielt, als ich klein war. An Wochenenden bin ich früh in ihr Bett gekommen und dann haben wir das gespielt. Genug Dinge waren in ihrem Schlafzimmer vorhanden: unzählige Perfümflaschen, Bücher, Bilder . . . für mich war das ein kleines Paradies mit vielen interessanten Schätzen.

Natürlich habe ich das mit meinen eigenen Kindern auch gespielt und nun mit den Enkeln, aber da sind wir etwas vornehmer: es gibt nun nämlich die super tollen Bücher “I Spy” vom preisgekrönten Fotographen/Rätselteam Walter Wick und Jean Marzollo.

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Unzählige kleine Details sind in diesen Seiten versteckt und es macht Spass, sie zu finden. Dabei achte ich auch drauf, das die Enkelchen ordentliche Sätze sprechen, also nicht nur, ich sehe eine Maske, sondern solche Dinge wie: “Ich sehe eine weiβe Maske, rechts daneben ist ein schwarzer Hut und links daneben eine gelbe Perlenkette.” Und wir üben auch darunter,  darüber etc., das haben wir als Kinder aus der Sesamstrasse gelernt. Die gibt es ja auch noch. Aber wir machen das jetzt ohne Fernsehen.

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Von den “I spy” Büchern gibt es unzählige zu den verschiedensten Themen und somit habe ich erstmal eine ganze Weile lang immer gute Ideen, was ich den Enkelchen kaufen kann. Und: ich kann mit meiner Kamera und den vielen Schätzen, die sich bei mir daheim immer so ansammeln, eigene “I Spy” Fotos erstellen.

Dieses Foto ist von einem unserer Verkäufe bei etsy “steampunk supplies”:

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Das geht dann so: Ich sehe einen zerbrochenen Schlüssel, rechts daneben ein undefinierbares Metallteil und links daneben etwas, das wie ein Knopf aussieht 😉

Beschauliches zum Thema Lesen

Ich habe wieder mal ein Buch gefunden, welches mich köstlich amüsiert hat. Geschrieben hat es Michael Modler: “Influenza Bookosa – ein Leben mit LESEN”. Daraus zitiere ich mal ein wenig:

An LESEN erkranken vorwiegend Menschen mit ungezügelter Fantasie und bunten Gedanken. Der Anteil an Frauen ist überproportional hoch.

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Ich bin sowohl ein Genuss- als auch ein Alltagsleser.

Bücher sind fest in meinen Tagesablauf integriert. Sie wohnen neben dem Bett, auf dem Esstisch, auf und unter dem Wohnzimmertisch, und in der Handtasche (nun meistens das kindle). Vor dem Einschlafen lese ich immer, auch wenn es manchmal nur ein paar Seiten sind. Man könnte mich auch als Bücherwurm bezeichnen, den eigentlich lese ich immer und überall. Ich könnte täglich neue Bücher kaufen und kann mich eigentlich von keinem Buch trennen. Und ohne Buch gehe ich nie aus dem Haus. Man weiss ja nie. Wenn ich mal irgendwo feststecke kann ich die Zeit mit Lesen verbringen. Im Bus, in der Warteschlange bei der Post, im Supermarkt, bei Starbucks 🙂

Das ist der Vorteil des Bücherwurms, er ist multitask fähig und kann ohne Probleme nebenbei lesen. So oft wie möglich bin ich aber auch ein Genussleser, der das Lesen zelebriert. Abends im Kerzenschein, im Park, am Strand, auf dem Balkon, am pool, da möchte ich beim Lesen alles perfekt haben. Die Stimmung, das Licht, die Temperatur, alles muss passen. Das ist Yoga fürs Gehirn und für die Seele.

Büchersucht führt irgendwann zwangsläufig zu Platzmangel in der Wohnung. Erst kauft man ein Bücherregal, dann zwei, dann drei, dann vier … dann auf einmal taucht ein Stapel Bücher neben dem Bett auf, im Wohnzimmer, im Gang, in der Küche 😉 oder wird in Kisten verpackt aus Deutschland geschickt (diese Satire ist nur für Eingeweihte verständlich).

“Irgendwann bekommen die Bücher ein eigenes Zimmer, doch dort bleiben sie nicht. Sie wandern nachts durch die Wohnung und breiten sich aus wie Efeu. Sie sind überall und wer glaubt, dass sie je ausziehen, der irrt.”

Lesen kann teilweise zur Realitätsverschiebung führen. Der Leser tut Dinge, die für Auβenstehende nicht oder selten nachvollziehbar sind, zum Beispiel Kleinwüchsige als Kobolde, Zwerge oder Hobbits zu bezeichnen, einen Urlaub nach Narnia zu buchen, im Tierheim nach Drachen zu suchen oder Weihnachtskarten auf elbisch zu verschicken.

Leider wird man auf einem Bahnhof  vergeblich nach Gleis 9 ¾ suchen. Aber die Winkelgasse hat London und Paris eindeutig den Rang als beliebteste Shoppingmetropole abgelaufen. Und es gibt Gerüchte, das die Marke Jack Wolfskin in Jacob Wolfskin umbenannt werden soll, das wird jeden twilight Leser erfreuen. Dreiecksbeziehungen sind nun wohl auch gesellschaftlich anerkannt und Dracula ist schon lange nicht mehr DER Vampir.

“Geek life is like normal life but there are dragons!”

Es wird behauptet, das der Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln wie Buchstabensuppe oder Russisch Brot das Verlangen nach einem Buch kurzzeitig ersetzen kann. Das habe ich probiert, es hilft nicht. Ich kann auch beim Essen lesen. Auch “Lies die Hälfte” hat sich bei mir noch nie bewährt.

Manche Menschen verstehen natürlich die Dinge in den Büchern etwas falsch, wie die Tabaklobby, die nun denkt, das mit Gandalf der Beweis angetreten wurde, das auch Raucher gesund SEHR alt werden können.

Coming-Out

“Ich habe LESEN. Es sind nur drei Worte, doch sie sagen viel über einen Menschen aus und können laut ausgesprochen wahre Wunder bewirken. Nie wieder heimlich in eine Bibliothek schleichen, nie wieder hastig Bücher verstecken. Das coming-out ist der Befreiungsschlag der Leseinfizierten. Den meisten fallen danach ein paar Wälzer vom Herzen. Damit ist der erste Schritt in ein schönes Leben mit LESEN getan.”

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Neues von Errol

Ich habe wieder mal Errol besucht und wollte schauen wie es ihm geht. Offensichtlich gut, er hatte grade Damen?Besuch:

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„Von allen Vögeln, die ich sah
Ist die Eule wunderbar.
Tagsüber sitzt sie in ihrem Versteck
Und wenn die Nacht kommt fliegt sie weg.“

Da es schon reichlich spät ist, mache ich nun Feierabend und den Computer aus. Dann sieht er so aus:

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Das Enkelchen hat mir gestanden, das sie soooo gerne in Hogwarts zur Schule gehen möchte. Das kann ich gut verstehen.

Mischief Managed !

Once upon a time . . .

. . . es war einmal. Ich glaube, diese Serie wurde auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlt, denn es gibt einen Trailer dazu bei youtube. Allerdings ist der auf deutsch ganz schrecklich. Allein schon wegen Robert Carlyle sollte man sich die Serie im englischen Original anschauen. Die “Macher” sind Edward Kitsis und Adam Horowitz von “Lost” und schon das verspricht interessante Unterhaltung und eine Menge guter Plots.

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In Storybrook, Maine, sind dank der bösen Stiefmutter von Schneewittchen so ziemlich alle bekannten Märchenfiguren wohnhaft, auf Grund eines Fluches, den die Stiefmutter (hier als die Evil Queen auftretend) ausgesprochen hat. Aber nichts ist so, wie wir es aus unseren Märchenbüchern kennen.

Lana Parrilla als die evil queen, Barbara Hershey als Cora, die “Queen Mom”, sind super und trotz aller Schlechtigkeiten irgendwie auch symphatische Charaktere, weil sie ihre Rollen mit viel Stil herüberbringen. Schneewittchen ist eine verzogene Göre, die sich jedoch zu ihrem Vorteil entwickelt und später auch die Zwerge und Prince Charming ganz gut im Griff hat und auch geschickt mit Pfeil und Bogen umzugehen weiss.

Rotkäppchen ist nicht das arme Opfer, sondern in Wirklichkeit der Wehrwolf und als solcher frisst sie Peter (Peter und der Wolf), ihren Liebhaber, hat dann aber später diese Fressucht ganz gut unter Kontrolle. Und auch Granny, Rotkäppchens Grossmutter, liegt nicht arm und krank im Bett sondern ist eine Kämpfernatur und ausserdem Besitzerin des Café’s “Granny’s”.

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Robert Carlyle. Ah. Super Schauspieler. Super schottisch. Herrlicher Akzent. Sehr talentiert. Wenn er sein: “All magic comes with a price, Dearie.” von sich gibt ist das unbeschreiblich. Und natürlich nun in unserer Familie ein geflügeltes Wort. Manchmal reicht auch schon “dearie” 😉

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Ja, also, Robert Carlyle ist Rumpelstilzchen und in Storybrook Mr. Gold, logischerweise. Auch er ist trotz aller Schandtaten ein sehr symphatischer Charakter, und er ist ausserdem das Biest, in das sich die schöne Belle (dargestellt zu meiner Freude von Emilie de Ravin, die einen so netten australischen Dialekt hat) verliebt.

Die familiären Bindungen zwischen Rumpelstilzchen und Peter Pan sind so typisch Kitsis/Horowitz. Und auch die anderen Personen, als da sind Henry, Emma, Baelfire, Snow, Charming und Regina (hab ich jemanden vergessen?) haben einen interessanten Familienstammbaum und Prinz Charming bringt das auf den Punkt, indem er erwähnt, das ein Familienzusammentreffen an thanksgiving eine kleine Katastrophe bedeuten würde. Auch das ist aus dem Leben gegriffen 😉

Und so sind sie alle dabei: Frankenstein und Arielle, Geppetto und Pinocchio, Tinkerbell und Wendy Darling, die 7 Zwerge und Käpt’n Hook, Elsa, Anna und Kristoff von “Frozen” (im Herbst kommen Merida von “Brave” und König Arthur dazu), die schreckliche Cruella de Vil, Maid Marian und Robin Hood (der sich in die böse Stiefmutter verliebt), die Herzenskönigin aus “Alice im Wunderland” und Zelena aus “Der Zauberer von Oz”.

Und Herzen spielen eine grosse Rollen, sie werden herausgerissen, zerbrochen, gesammelt und überhaupt oft zweckentfremdet, auch das wie im wirklichen Leben.

Was wollte ich eigentlich sagen? Ach so, ich konnte nicht anders und habe mir Emma’s gelben Käfer gekauft. Der steht jetzt auf dem Fernseher und wartet mit uns auf den 27. September. Dann startet die neue Staffel von “Once upon a time”.

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Never stop believing in magic. Dearie 🙂

Morgens früh um sechs kommt die kleine Hex . . .

… morgens früh um sieb’n . . . nee da schabt sie noch keine gelben Rüb’n. Da gibts erstmal Kaffee 😉 zumindest bei uns.

Wir waren im world store und haben uns mit Schokolade versorgt. Eine Tafel Milka kostet $1.29. Wenn man 3 Tafeln kauft, bekommt man sie für insgesamt $2.97, was dann 0.99 cent für eine Tafel ausmacht. Nun ist es ja für uns überhaupt kein Problem, 3 Tafeln zu kaufen. Ausserdem gab es Geleebananen, die waren nicht im Angebot und so teuer, das wir jeden Tag nur jeder eine essen werden 😉

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Ausserdem haben wir gemeinsam lecker gekocht und das hat Spass gemacht. Wie bei der kleinen Hexe, nur in anderer zeitlicher Reihenfolge, wie gesagt, bei uns gibts immer erst Kaffee bevor es ans Arbeiten geht.

Einfache Käsepizza, bei der das Gemüse (in diesem Fall Paprika, Lauch und Ananas) extra in der Pfanne gebraten und dann über die fertige Pizza arrangiert wird.

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Im slowcooker Gulasch mit Sosse die nicht aus der Tüte kam:

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Wheatberry Salat mit Frühlingszwiebeln, Mandeln, Koriander, Weintrauben, geraspelter Zucchini und Paprika (Wheat Berries sind Getreidekörner)

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Butternut Kürbis. Das schmeckt. Lecker. Der Kürbis wird in Olivenöl mit Knoblauch gebraten, wenn er fast fertig ist,  kommt frischer Salbei mit dazu. Man kann auch Sesam- oder Flaxkörner zugeben, das habe ich diesmal nicht gemacht. Oder frischen Koriander, Pertersilie, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

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Paprikagemüse mit Süsskartoffeln und Gurkensalat

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Und frisches Bulgur Vollkorn Brot, selbst gebacken

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Die nächsten Wochen wollen wir verschiedene neue Rezepte ausprobieren. Darauf freue ich mich schon sehr.

Just because . . .

Eigentlich ist dieser blog auf deutsch. Aber eine Freundin hat mir diesen Bericht zugeschickt und ich hatte keine Lust, ihn zu übersetzen. Da traurige ist, diese Menschen gibt es wirklich. Ich sehe sie hier jeden Tag und habe schon ähnliche Kommentare gehört, die mich oft einfach in sprachloses Erstaunen versetzt haben.

The Beach was too sandy

THESE ARE ACTUAL COMPLAINTS RECEIVED BY „THOMAS COOK VACATIONS“ FROM DISSATISFIED CUSTOMERS:

1. „On my holiday to Goa in India, I was disgusted to find that almost every restaurant served curry. I don’t like spicy food.“

2. „They should not allow topless sunbathing on the beach. It was very distracting for my husband who just wanted to relax.“

3. „We went on holiday to Spain and had a problem with the taxi drivers as they were all Spanish.“

4. „We booked an excursion to a water park but no-one told us we had to bring our own swimsuits and towels. We assumed it would be included in the price.“

5. „The beach was too sandy. We had to clean everything when we returned to our room.“

6. „We found the sand was not like the sand in the brochure. Your brochure shows the sand as white but it was more yellow.“

7. „It’s lazy of the local shopkeepers in Puerto Vallartato close in the afternoons. I often needed to buy things during ’siesta‘ time — this should be banned.“

8. „No-one told us there would be fish in the water. The children were scared.“

9. „Although the brochure said that there was a fully equipped kitchen, there was no egg-slicer in the drawers.“

10. „I think it should be explained in the brochure that the local convenience store does not sell proper biscuits like custard creams or ginger nuts.“

11. „The roads were uneven and bumpy, so we could not read the local guide book during the bus ride to the resort. Because of this, we were unaware of many things that would have made our holiday more fun.“

12. „It took us nine hours to fly home from Jamaica to England. It took the Americans only three hours to get home. This seems unfair.“

13. „I compared the size of our one-bedroom suite to our friends‘ three-bedroom and ours was significantly smaller.“

14. „The brochure stated: ‚No hairdressers at the resort.‘ We’re trainee hairdressers and we think they knew and made us wait longer for service.“

15. „When we were in Spain, there were too many Spanish people there. The receptionist spoke Spanish, the food was Spanish. No one told us that there would be so many foreigners.“

16. „We had to line up outside to catch the boat and there was no air-conditioning.“

17. „It is your duty as a tour operator to advise us of noisy or unruly guests before we travel.“

18. „I was bitten by a mosquito. The brochure did not mention mosquitoes.“

19. „My fiancée and I requested twin-beds when we booked, but instead we were placed in a room with a king bed. We now hold you responsible and want to be re-reimbursed for the fact that I became pregnant. This would not have happened if you had put us in the room that we booked.“

BE AWARE …

THEY WALK AMONG US and THEY VOTE!

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