Ziel 3: Fotographie

In letzter Zeit war ich eher wenig mit meiner Kamera unterwegs. Ich hatte mir angwöhnt, die Fotoausrüstung immer im Gepäck zu haben, aber zum Fotografieren fehlte mir oft die Motivation und so blieben Kamera und Co. dann letztendlich einfach daheim. Ich habe mich trotzdem in einer Fotogruppe angemeldet. Am Samstag gab es den ersten Streifzug, im Morikami Garten in Miami. Zwei Photographen führten die Gruppe, gaben hilfreiche und interessante Tipps und Informationen. Der Garten selber strahlte Ruhe und Harmonie aus und das war ein unerwarteter aber sehr willkommener Nebeneffekt. Zum Garten gehört auch ein Museum, das besichtigten wir leider aus Zeitgründen nicht, aber es ist auf meiner to-do-list.

Das Gelände besteht aus mehreren “Gartenteilen”, alle nach japanischem Vorbild angelegt. Die Bemerkung, das interessante Motive vor der eigenen Haustür zu finden sind und man deshalb nicht in unbedingt in ferne Länder reisen muss, hört sich jetzt sicherlich ein wenig seltsam an, aber im Moment ist vor meiner Haustür ja nun mal das multikulturelle Miami und da gibt es eine Menge zu sehen, wenn man nur genau hinschaut.

buddha

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Ziel 2 : Der Strand

Damit meine ich nicht sich ins Getümmel stürzen und hirnlos in der Sonne braten, nur damit man einen braunen Körper vorzeigen kann. Natürlich mag ich schwimmen, Muscheln suchen; aber was mich wirklich am Meer fasziniert ist die endlose Weite, das Zeitlose, die Wellen die so gewaltig und gleichmäβig ans Ufer rauschen.

Vor Monaten schon hatten wir angefangen, morgens zeitig an den Strand zu fahren, wenn er noch fast menschenleer war. Das war schön und entspannend. Alleine wollte ich das nicht machen und wehmütigen Erinnerungen nachhängen, und zu “unserem Strand” sowieso schon gleich gar nicht. Aber irgendwie fehlen mir diese Momente. Und somit werde ich immer mal zum Strand (einem anderen, gibt ja in Miami eine grosse Auswahl) fahren, dort ein wenig sitzen und entspannen.

“Every day is a new beginning. Treat it that way. Stay away from what might have been, and look at what can be.”

“Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht, ich kann kein Land mehr sehen,
die Augen zu lange offen, zu wenig Schlaf, zuviel Kaffee.
In meinem kleinen Chaos, find ich mich selbst nicht mehr
lauf auf Roboterbeinen, den Problemen hinterher.

Wenn alles zuviel wird, bring mich dort hin,
dreh meine müden Segel in den Wind,
füll meinen Atem, feder mein Herz, bring mich zur Ruhe,
bring mich ans Meer.

Ich kann schon wieder nicht schlafen, ich krieg den Kopf nicht aus,
Gedanken im Dauerlauf, finden den Weg nicht raus
und heut‘ bin ich aufgewacht, hab die Sonne im Gesicht
und sie zieht und zieht das Chaos raus und nimmt mich aus der Pflicht.

Wenn alles zuviel wird, bring mich hier hin,
dreh meine müden Segel in den Wind,
füll meinen Atem, feder mein Herz, bring mich zur Ruhe
bring mich ans Meer.

Mit jedem Schritt hier raus komm ich, ’n Stück zurück zu mir
und mit jedem Salzkristall, der fällt, fällt ein großer Stein von mir.

Wenn alles zuviel wird, bring mich hier hin,
dreh meine müden Segel wieder in den Wind,
füll meinen Atem, feder mein Herz, bring mich zur Ruhe,
bring mich ans Meer.”

http://www.musictory.de/musik/Silbermond/Ans+Meer
hall-beach

Neue Sticker

Endlich konnte ich den ersten meiner neuen Sticker benutzen (und nochmal VIELEN DANK):

. . . ein Satz Herzen wurde verkauft und nett eingepackt. Morgen geht das Päckchen auf die Reise, in den Bundesstaat Illinois.

hh1hh (3)

 

A fork in the road

One day Alice came to a fork in the road and saw a Cheshire cat in a tree. “Which road do I take?” she asked. “Where do you want to go?” was his response. “I don’t know,” Alice answered. “Then”, said the cat, “it doesn’t matter.”

Gemüseburger mit etwas Kopfsalat und Münsterkäse auf einem Brötchen vom deutschen Bäcker in Fort Lauderdale, dazu Avocado Püree und ein paar Radieschen.

vewg-burger

 

To partially forget the sadness: read a book . . . drink tea . . .

sad

Ziel Nummer 1

Essen

Das hört sich erstmal komisch an und erweckt sicher auch den Verdacht, jetzt wird hier aus Frust sinnlos gefuttert. Das habe ich ja schon einmal gemacht. Aber jetzt ist es etwas anderes. Essen war schon immer meine Leidenschaft. Und es gab auch eine Zeit, vor vielen Jahren, da habe ich einfach sinnlos gegessen, alles reingestopft, was ging, aus Frust, aus Verzweiflung, weil es mir irgendwie egal war. Dann kam der Moment des Aufwachens und die Entscheidung: halt, das geht nicht mehr, jetzt muss ich was tun. Anstelle einer Diät habe ich “einfach” meine Ernährung umgestellt, teil-vegetarisch, das hieβ, keine Fleisch- und Wurstwaren, keine ungesunden Fette und weniger naschen. Ausserdem viel Bewegung in Form von Wandern, Schwimmen und irischem Steptanz bei:

http://www.tirnanoggermany.com/

Das alles brachte mich innerhalb eines Jahres von 75kg auf 55kg und die hielt ich solange, bis mich das Schicksal nach Florida verschlug. Nun ist das keine wirkliche Ausrede, aber hier ist alles ein wenig anders. Am Anfang hatte ich aus Zeit- und Kostengründen und auch aufgrund von Unkenntnis nicht wirklich die Möglichkeit, meine normalen Eβgewohnheiten aufrechtzuerhalten. Später kamen dann wieder meine alten Feinde: Bequemlichkeit und Verfressenheit, dazu. Und im Laufe von 10 turbulenten Jahren nahm ich dann auch schleichend wieder ca. 10 Kilo zu. Wer aufgepasst hat, wird feststellen, das auch hier wieder die Zahl 10 eine Rolle spielt. Wenn einem der Hüftspeck unangenehm wird, gibt es nur eine Möglichkeit: etwas dagegen zu tun. Von einer Diät halte ich nach wie vor nicht viel. Tanzen, zumindest extrem, kommt auch leider nicht mehr in Frage. Aber gesund kann ich mich ernähren und deshalb habe ich einen Speiseplan ausgearbeitet, auf dem sich viel Salat befindet, Fisch, Obst und “leichte” Gerichte. Das kommt auch meiner momentanen “Koch-Unlust” entgegen. Kein Gericht braucht mehr als 30 Minuten bevor es auf dem Tisch steht.

Die Mahlzeiten der vergangenen Woche bestanden unter anderem aus einer Pfirsichpizza, viel Gemüse, Erdbeeren, Salat mit Nüssen, Käse und Schwarzbrot.

Ob ich nun auch abnehme, das ist nicht sicher. Aber zumindest kommen keine überflüssigen Pfunde mehr dazu.

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Nichts geht mehr

Nichts geht mehr

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