Thanksgiving

Gestern war Thanksgiving, ein Tag, der eigentlich mit Völlerei und Gier nichts zu tun haben sollte, denn die ersten Siedler, die vor fast 400 Jahren (1621) diesen Tag „feierten“, hatten nicht mehr als eine Handvoll Mais, viele frische Gräber und einen wackligen Frieden mit den Ureinwohnern, denen sie ja das Land unrechtmäβig genommen hatten. Wie viele der meist übergewichtigen Kunden am Mittwochabend im Publix-Supermarkt, den Einkaufwagen mit Bier, Lebensmitteln und rieisgen Toren und Pies überladen, wohl wirklich an diesen Tag und seine wahre Bedeutung gedacht haben?

Thanksgiving habe ich ja erst hier in den USA feiern „gelernt“. Und bis vor zwei Jahren habe ich dem BHE immer die Zubereitung eines Truthahns und den dazugehörigen Beilagen überlassen. Die letzten beiden Jahre, mit besseren Kochkenntnissen, habe ich dann ein komplettes Menü selbst hergestellt. Und Anerkennung dafür bekommen. Bis zum Platzen gegessen und getrunken haben wir aber nie.

In diesem Jahr habe ich keine so richtige Motivation zum stundenlangen Kochen und Braten gehabt und somit war der BHE wieder mal an der Reihe, seine Kochkünste zu zeigen.  Die kreativen Vorschläge meiner jüngsten Tochter, ein Thanksgiving Menü betreffend . . .

. . . haben wir aber nicht in die Tat umgesetzt. Stattdessen brutzelte auf dem Grill eine Truthahnbrust, mit Orangen und Cranberries, es gab gefüllten Butternut Squash, gebackene Kartoffeln, Bohnen und glasierte Karotten. Ich habe einen Kuchen gebacken: einen Carrot Cake mit Nüssen und Cranberries. Da meine Backerei ja nicht viel Zeit in Anspruch nahm, habe ich eine kleine Tischdekoration gebastelt:

Um uns die Zeit bis zum Garwerden des Truthahnes zu verkürzen, gab es gegen Mittag  eine kleine Snackplatte (im Garten, bei angenehmen Temperaturen von 25 Grad):

Und vom BHE bekam ich ein erstes vorfristiges Weihnachtsgeschenk:

Die werden wir uns in der nun beginnenden Vorweihnachtszeit sehr oft anhören. Wir haben dann am Abend ein schönes Festessen gehabt, mit Musik von Enya, einer Flasche Wein und waren sehr dankbar, das wir gemeinsam so einen schönen Tag hatten.

„To speak gratitude is courteous and pleasant, to enact gratitude is generous and noble, but to live gratitude is to touch Heaven.“

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