Gedanken zur Sesamstrasse

Ernie und Bert mochte ich schon immer, und auch meine Kinder waren als regelmäβige Zuschauer der „Sesamstrasse“ von diesen beiden lustigen und schrulligen Gestalten immer sehr angetan. Und  die Idee, mit Ernie und Bert auf diesem Poster für einen richtig guten Zweck aufzutreten, ist auch super:

Die Wohngemeinschaft des Sesamstrassenpärchens hat schon meine Generation in jungen Jahren zum Nachdenken und Spekulieren angeregt.  Denn auch wir sind ja bereits mit der Sesamstrasse aufgewachsen, wenn auch nicht von frühester Kindheit an, denn die Sendung gibt es ja erst seit 40 Jahren.

Die „Sueddeutsche Zeitung“ zitierte im vorigen Jahr:

„Die Annahme, bei Ernie und Bert handele es sich um die älteste Schwulen-WG im Fernsehen ist zumindest nicht ganz abwegig. Sie teilen ein Schlafzimmer, wenn auch nicht das Bett, sie teilen sich die Arbeit im Haushalt und in der Folge „Kauf ein O“ singt der Buchstabenhändler Schlemihl: „Kauf ein O für deine Frau!“ und Ernie antwortet fragend: „Für Bert?“

Die beiden nun dazu zu zwingen, sich zu outen, oder gar zu heiraten, finde ich dennoch übetrieben. Die passen viel besser in ihre „wilde Ehe“. Und sie beweisen immer wieder, dass man sich auch gut mit denen befreunden kann, die anders sind als man selbst.

Bert: Ernie? Ernie, come here… did I just make a complete fool of myself?
Ernie: [patting Bert’s shoulder] Absolutely, Bert.
Bert: Take me home. I feel terrible.

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