Gurken zum Geburtstag

Der BHE hatte gestern Geburtstag. Noch keinen runden, er darf sich noch ein Jahr lang über die Zahl 4 verbunden mit einer 9 freuen. Aber ein wenig feiern wollten wir natürlich. Um das angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden, gingen wir einfach zu “Hooters”, denn  das lag genau auf unserem Heimweg.

Beim durchlesen der Speisekarte habe ich festgestellt, das ich noch nie frittierte Gurken bestellt habe, die ja hier in vielen Restaurants als kleine Vorspeise angeboten werden.  Gurken mag ich, Schmorgurken ess ich auch gerne und nun wollte ich auch eine Meinung zu den “fried pickles” , wie man sie hier nennt , haben. Serviert werden sie im “Hooters” leider nur mit Thousand Island Dressing.

 

Geschmeckt haben sie. Sehr gut sogar. So gut, das wir uns eine zweite Portion bestellen mussten.

Die Heimfahrt durch eine sternenklare, nur 18 Grad warme Nacht war auch herrlich und daheim haben wir dann nochmal schnell den angenehmen Kälteeinbruch und den restlichen Geburtstag im warmen Bett gefeiert, mit starkem Ostfriesentee+Rum+viel Kandiszucker,  strawberry cheesecake, Schokolade , Kerzen und guter Musik.

 

 

 

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Gedanken zur Sesamstrasse

Ernie und Bert mochte ich schon immer, und auch meine Kinder waren als regelmäβige Zuschauer der „Sesamstrasse“ von diesen beiden lustigen und schrulligen Gestalten immer sehr angetan. Und  die Idee, mit Ernie und Bert auf diesem Poster für einen richtig guten Zweck aufzutreten, ist auch super:

Die Wohngemeinschaft des Sesamstrassenpärchens hat schon meine Generation in jungen Jahren zum Nachdenken und Spekulieren angeregt.  Denn auch wir sind ja bereits mit der Sesamstrasse aufgewachsen, wenn auch nicht von frühester Kindheit an, denn die Sendung gibt es ja erst seit 40 Jahren.

Die „Sueddeutsche Zeitung“ zitierte im vorigen Jahr:

„Die Annahme, bei Ernie und Bert handele es sich um die älteste Schwulen-WG im Fernsehen ist zumindest nicht ganz abwegig. Sie teilen ein Schlafzimmer, wenn auch nicht das Bett, sie teilen sich die Arbeit im Haushalt und in der Folge „Kauf ein O“ singt der Buchstabenhändler Schlemihl: „Kauf ein O für deine Frau!“ und Ernie antwortet fragend: „Für Bert?“

Die beiden nun dazu zu zwingen, sich zu outen, oder gar zu heiraten, finde ich dennoch übetrieben. Die passen viel besser in ihre „wilde Ehe“. Und sie beweisen immer wieder, dass man sich auch gut mit denen befreunden kann, die anders sind als man selbst.

Bert: Ernie? Ernie, come here… did I just make a complete fool of myself?
Ernie: [patting Bert’s shoulder] Absolutely, Bert.
Bert: Take me home. I feel terrible.

Romantisch verzaubert

Alle Geschichten beginnen mit: „Es war einmal.“ Once upon a time . . .

Auf meine Frage, wie es im Kindergarten war, antwortet meine kleine Enkeltochter: „Sit down Grandma. I tell you.“ Und sie beginnt: „Once upon a time . . . “ Denn so fangen ja alle Geschichten an. Im perfekten Erzählton berichtet sie von ihren kleinen Alltagserlebnissen im Kindergarten und auch das Ende ihrer Erzählung ist ganz professionell: „And they go home and live happily ever after.“

Wie schön, wenn die kleine Welt eines Kindes noch so märchenhaft ist. Und schön, wenn man ein wenig fairydust mit in die Erwachsenenwelt hineinrettet.

So habe ich mich bei Etsy auf „Schatzsuche“ begeben, eine „treasury“ erstellt und die will ich hier nun auch vorstellen für alle, die nicht bei Etsy nach Schätzen stöbern.

“There is a garden in every childhood, an enchanted place where colors are brighter, the air softer, and the morning more fragrant than ever again.”

shredlock goes spooky

In 3 Wochen ist Halloween. Darauf ist shredlock vorbereitet:

 

„Double, double toil and trouble;
Fire burn and caldron bubble . . . „
Song of the witches from William Shakespeare

Herbststimmung

Bei strahlendem Sonnenschein und immer noch Temperaturen um die 30 Grad fällt es schwer, Herbstgefühle aufkommen zu lassen. Aber wenn man wie ich schon so viele schöne „Herbste“ erlebt hat, dann kann man in Erinnerungen schwelgen:  bunte Blätter lassen die Laubbäume  farbenfroh leuchten  und bedecken Straßen, Wege und Grünflächen mit einer dichten Schicht aus Laub. Die Tage werden kürzer, es regnet, nieselt und wird ungemütlich, die Abende laden zu Kerzenschein, heiβer Schokolade und/oder einem Glas Wein ein.

Derart inspiriert, habe ich meine Thanksgiving Dekorationen hergestellt:

Ein kräftiges Orange ist schön, wenn drauβen (wie bei uns) noch alles grün und sommerlich wirkt und genauso schön für die herbstlichen Gegenden.

Der BHE hat einen herrlichen antiken Schreibtisch und der hat mich zu diesen Booten inspiriert:

Herbsttag
Rainer Maria Rilke

„Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
Und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
Gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
Dränge sie zur Vollendung hin und jage
Die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
Wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
Und wird in den Alleen hin und her
Unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.“