I am sailing

Der heutige regnerische Vormittag wurde mit Basteln verbracht, bei Shredlock sah es nicht mehr bunt genug aus und mein Markenzeichen, die kleinen Origami Boote, waren wieder mal ausverkauft. So mussten Neue hergestellt werden, diesmal versuchte ich es mit anderem Papier und es gelang ganz gut (die Boote sind auch etwas gröβer ( 4 inches):

Und dank youtube konnte ich dazu auch die passende Musik hören:

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Erfolge, Sonne und Apfelstrudel

Heute hat janasattic den 100. Verkauf zu vermelden:

Zur Feier des Tages bäckt jetzt ein Apfelstrudel im Ofen, den wir ungesunderweise zu späterer Stunde verspeisen werden und im Kühlschrank wartet eine Flasche Sekt sowie eine Schale Erdbeeren . . .

Und während wir auf den Apfelstrudel warten, werden wir im Garten den Sonnenuntergang beoabachten . . . und vielleicht schon mal von den Erdbeeren naschen . . .

„Always bear in mind that your own resolution to succeed is more important than any one thing.“ Abraham Lincoln

Just do it – lesen bildet

Eines der Bücher, die ich bei meiner Barnes & Nobles Tour vor einigen Wochen entdeckte und dann bei ebay sehr günstig ($1.99) erwarb, ist “Just do it” von Douglas Brown, der auch für die “Denver Post” schreibt.

Mit diesem Buch hat der Author für internationales Presseaufsehen gesorgt, denn die Idee seiner Frau Annie, ihrer vom normalen Alltag mit zwei kleinen Kindern, Stress im Job, ständigem Umziehen und vielen anderen “Kleinigkeiten” geprägten Beziehung in puncto Erotik wieder auf die Beine zu helfen und an 100 aufeinanderfolgenden Tagen Sex zu haben, wird nicht nur von beiden in die Tat umgesetzt sondern dann auch in einem Buch veröffentlicht.

Da der BHE und ich die von uns beiden sehr geliebte Angewohnheit des gegenseitigen Vorlesens haben, ist dieses Buch nun seit einigen Abenden unsere neue Lektüre.

Das Buch zu lesen macht Spass denn es ist mit sehr viel Humor geschrieben. Amüsant, erotisch, nachdenklich, romantisch . . . und anstatt zu sehr ins Detail zu gehen gibt es mehr Einblicke in die verschiedenen Denkweisen, in normales Alltagsleben und man sollte in der Lage sein, zwischen den Zeilen zu lesen. Denn es ist keine Gebrauchsanweisung.

Beim Lesen stellen wir fest, wie gut es uns doch geht das wir keine kleinen Kinder mehr im Hause haben und uns ausserdem, Romantik, Leidenschaft, Spaß und Spontaneität betreffend, eine Super Bewertung geben können. Aber so was kommt nicht von ungefähr. An einer guten Beziehung muss man arbeiten, immer wieder, egal, wie lange man schon zusammen ist. Selbst wenn der Alltag noch so hektisch ist, eine kleine gemeinsame “Auszeit” sollte immer möglich sein, man sollte sich immer wieder gegenseitig neu entdecken und vor allem nie aufhören, sich Mühe zu geben. Und eigentlich ist das auch ganz einfach. Viele Menschen machen es sich nur selbst unnötig schwer.

Das Buch hat uns beide verändert . . . dahingehend, das wir wieder einmal so richtig dankbar sind, diesmal gemeinsam: dafür, das wir beide uns gefunden haben und es nach so langer Zeit immer noch “knistert”, für Yoga und ein Schlafzimmer ohne Fernseher, für gemeinsame gute Gespräche, Ideen und . . . für gute Bücher!

Martin Luther hat übrigens schon vor sehr langer Zeit einen weisen Spruch abgegeben: “In der Woche zwier, schadet weder ihm noch ihr, macht im Jahre hundertvier.” Ob er das nun wirklich gesagt hat, mag ja dahingestellt bleiben, aber den Nagel auf den Kopf getroffen hat er doch . . . genauso wie mit seinen 95 Thesen . . .

 “Shared laughter is erotic too.”

Nachtrag

Noch ein kleiner Nachtrag zum vergangenen Ostersonntag. Der BHE hat immer einen Sensor für meine Stimmungsschwankungen und so hat er mir am Ostersonntagsmorgen das Frühstück (unter anderem Osterbrot vom Supermarkt, sehr lecker mit Cranberrries und vielen Nüssen) im Bett serviert und auch die Schokolade musste ich nicht suchen, die war mit auf dem Tablett.

Vielleicht sollte ich aber doch erwähnen, für mich war die Schokolade diesmal nicht mit der Tätigkeit des Suchens verbunden, für den BHE schon. Milka und Lindt gibt es so ziemlich überall, allerdings nicht in groβer Vielfalt und mindestens dreimal so teuer wie in Deutschland. Milkinis, Hanuta und Kinderüberraschung (die Enkelchen lieben es und ich auch) bekommt man nicht an jeder Ecke, in unserem (oder besser meinem) Fall war eine 45 minütige Autofahrt zu einem russischen Deli im Stadtzentrum erforderlich. Und deshalb ist es etwas sehr besonderes, wenn man es auf dem Oster-Frühstücks-Tablett hat. Und noch eine Überraschung hatte der BHE Osterhase:

Vielleicht wird man im Alter ja wunderlich. Aber ich hab beim Autofahren immer diese von Solarzellen gepowerten Wackelblümchen bewundert, die hier gerade der neueste Schrei sind und bei fast jedem auf dem Amaturenbrett stehen. Der BHE findet sie albern. Aber er hat mir eines gekauft und es aufs Amaturenbrett an der Beifahrer (meiner) Seite angebracht.

Abends haben wir Sekt getrunken, Gorgonzola Ravioli in Knoblauch-Butter-Sosse mit Walnüssen und zum Nachtisch Erdbeeren gegessen. Und somit war es ein wunderschöner Tag (eigentlich ist Ostern doch nicht so schlimm).

 

„Be Happy. It’s one way of being wise.“

 

Es ostert . . .

Ostern hat noch nie zu meinen bevorzugten Feiertagen gehört und auch die Ostereiersuche habe ich immer eher als nervend empfunden, denn ich suche nicht gerne nach irgendwelchen Dingen, selbst dann nicht, wenn Schokolade mit im Spiel ist.  Da die Grippeepidemie im Moment die meisten Mitglieder unserer Miami Sippe (einschlieβlich Enkelchen) befallen hat, werden wir uns also am morgigen Ostersonntag alle nicht zu sehr nahe kommen. Aufgrund aller abgesagten Aktivitäten werden der BHE und ich nur ein kleines Osterfrühstück veranstalten und ich habe noch nicht entschieden, ob dieses einen gekauften oder selbstgebackenen Hefezopf enthalten wird. Aber die Wahl wird wohl auf gekauft fallen . . .

Ja, in dem Sinne dann, allen ein frohes Osterfest, bitte nur Eier verschenken, die auch pädagogisch wertvoll sind . . .

. . . Kreativität entfalten . . .

. . . und bitte auch mal an die armen Hasen denken . . .

„Easter is all about a wise rabbit stealing the lead role from Jesus by using chocolate eggs to fool people . . . „

Gedanken . . . und ein wenig Werbung

Wenn man selbständig ist und trotzdem nebenbei noch einer „geregelten“ Arbeit nachgehen muss, um sich die Selbständigkeit „leisten“ zu können, kann es schnell passieren, das man in einen 10 – 12 Stunden Arbeitstag gerät. Und hat man einen schlechten Tag und es geht alles schief, was nur schiefgehen kann, dann muss man (Frau) wirklich SEHR positiv denken, um nicht alles im wahrsten Sinne des Wortes hinzuschmeissen. Dann ist es gut, wenn der beste aller Ehemänner mich in den Arm nimmt und vorschlägt, das wir uns mit einem Schälchen Erdbeeren mit VIEL Schlagsahne in den Garten setzen um den Frust zu vergessen und dann neu gestärkt allen Schwierigkeiten zu trotzen. Und meine Freundinnen Steffi und Birgit (O-Ton):  „Nun meckere nicht immer. Das was du gerade machst, wäre hier in Deutschland nie möglich! Hier werden Kleinunternehmern nicht nur Steine sondern ganze Geröllhalden in den Weg gekippt. Sei mal dankbar!“  . . . Oh! Dankbar sein. Das wollte ich mir doch eh vornehmen und meistens klappt es ja auch schon. Und siehe da, mit  Erdbeeren, einem vom BHE gestärkten Rücken und Klartext von guten Freunden . . . auf einmal gehts wieder. Hat ja auch schon der gute Wolfgang gewusst: „Immer wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.“

Ich wollte meinen eigenen Weg gehen, denn: „Wer immer nur der Herde folgt,braucht sich nicht zu wundern,wenn er nur Ärsche vor sich hat.“ Und so bin ich nun auf meinem Weg, und hier kommt jetzt ein wenig Einblick in das, was ich in der letzten Zeit so gemacht habe:

Brillen und noch viel mehr gibts bei EBAY (american_designer_wholesale):

Silberne Tee Sets . . .

. . . Handschnitzereien  . . .

. . . Erinnerungen an den letzten Karibikurlaub. . .

. . .  all das und noch viel mehr gibts zu erwerben bei ETSY (janasattic) und auch shredlock hat wieder einiges für Bastler und Nostalgiker zu bieten:

. . . alte Schnittmuster . . .

. . . Flower Power . . .

. . . ein alter (50er Jahre)  Küchenkalender aus Pennsylvania . . . und beim BHE (packratjunction) . . .

. . . diversen alten Schmuck . . .

. . . und Leder, allerdings nicht von einheimischen Alligatoren sondern von deutschen, italienischen und argentinischen Kühen (denen mit den vier Beinen . . . lol) .

Das war nur ein kleiner Einblick. Das ganze vielfältige Angebot gibts beim Klick auf die Shops (rechts in der blogroll). Der Shop meiner Tochter (MariViDesigns) wird aber demnächst aus Zeitmangel leider schliessen. Und auch BeadedBonanza wird im Moment etwas stiefmütterlich behandelt, der BHE verkauft seinen selbst gearbeiteten Schmuck weiterhin auf Kunst- und Antikmärkten.

Dankbar für:

1. Spass an dem, was ich tue

2. mein Fahrrad (herrliche Tour heute morgen)

3. Ideen