Fressen oder . . .

. . . gefressen werden.

Das Enkeltöchterchen spielt nicht nur mit Barbies oder an ihrem iPad sondern entwickelt auch andere normale kindliche Kreativitäten. Dazu gehört das Malen (viel und oft und sehr schön), Bauen und Basteln und sie hat ein ausgeprägtes Interesse für Reptilien. Und wenn Grandma zum Spielen vorbeikommt, wird sie mit eingespannt: das Enkelchen spielt den grossen Dino und Grandma darf den kleinen Lurch haben und was dem dann passiert, sieht man auf dem Foto . . .

Dankbar für:

1. Zeit zum Spielen

2. wieder mal Erdbeeren

3. Frühlingsfarben und Sonnenschein

I don’t like Mondays

Montags komme ich immer nur langsam wieder in den Gang und erst recht, wenn der Sonntag ein Faulenz-Tag war. Und die Woche wird sicher wieder viel Arbeit bringen . . .  was liegt da näher als am Montagvormittag erst mal alles langsam angehen zu lassen. Ich nehme mir Zeit für das Beantworten persönlicher emails, bearbeite ein paar Fotos . . .

. . . habe Zeit für eine (fast) bayerische Brotzeit mit Wienerle, süβem Senf und Tomatensalat, der aus frischen Tomaten aus eigener Ernte besteht, nur leider nicht aus meiner eigenen Ernte sondern aus der von der Frau meines Chef’s. Das (reichlich) zugefügte Basilikum allerdings ist von meinem kleinen Topf auf meinem Küchenfensterbrett . . .

. . . ausserdem schreibe ich ein Gedicht und bereite mich darauf vor, das am Nachmittag die Woche so richtig losgeht.

Dankbar für:

1. einen Job der Spass macht

2. Inspirationen

3. Mango-Pineapple-Smoothie (von McDonalds)

Wir haben ihn auch . . .

. . . den Frühling. Jeder schreibt und freut sich über den Frühling. Und so habe ich mich gestern ein wenig zeitiger als gewöhnlich auf den Weg zur Arbeit gemacht und ihn eingefangen . . . auf Fotos . . . den Frühling in Miami:

Dankbar für:

1. Natur

2. mit dem Enkelchen im Garten Schmetterlinge beobachten

3. Leseabende

 

 

 

Ein Dublin Special – für meine Nichte und passend zum Saint Patricks Day

Dieser Eintrag ist ganz speziell für meine Nichte. Die fliegt nämlich im April nach Dublin. Und damit sie auch nicht nur das sieht, was man jedem Touristen zeigt, hat ihre “Auntie” einen kleine persönliche Tour für sie zusammengestellt. Hier gehts los:

A good way  to explore some parts of Dublin is walking. Most irish streets don’t have dead ends so you will always get out somehow and you never know what you will run into.

Don’t act too much as a tourist as this may cause some unwanted attention. Try to act like a real Dubliner, which means to follow some simple rules as when crossing a street never wait for the green light. Nobody does this (except tourists). And nobody ever gets in trouble for doing this. Don’t look too often in your map. Most Dubliners will be very happy to help you finding a direction and this is a perfect way to start a nice conversation and listening to the so beautiful irish accent. If you want to learn some really irish slang I would recommend to use public transportation in the morning during rush hour. I would call this a very deep cultural experience and real entertainment.

I probably don’t have to tell you to visit St. Patricks Cathedral. Every tourist guide does. Close to this cathedral, there is Marsh’s Library, in almost original condition from the 18th century. If you love books, you have to see this. Another place to stop by is “Books Upstairs” at College Green, close to Trinity University. It’s a bookstore and I am sure you’ll love the way it is set up.

At Synge Street you will find the former house of the dramatist George Bernard Shaw. The Musical “My Fair Lady” is based on his book “Pygmalion”.  Shaw also used to have a special sense of humor as you can see in some things he said:

“An asylum for the sane would be empty in America. “

“England and America are two countries separated by the same language. “

“He knows nothing and thinks he knows everything. That points clearly to a political career. “

As you will be staying in the Temple Bar area, there is a restaurant, called “Quay’s” they make delicious sodabread and also Irish Stew. Traditional Irish Stew is made with lamb, potatoes, vegetables and herbs. Some advice: do not go to Mac Donalds for breakfast. You’ll get black pudding and sausages. Yack !

If you stroll around in Dublin and you cross O’Connell Bridge and make a (I think) left turn to Burgh Quay and then to Hawkins Street and then at the busstop into Poolbeg Street you’ll find the Pub “Mulligan’s”, typical and authentic irish. Before you decide to walk to a place, ask the people at the check-in desk at your hostel, as they should know where it is safe to walk and go. I haven’t been in Dublin for almost 10 years and things might have changed.

The oldest Pub in Dublin (from the 12th century) is the “Brazen Head“ at Merchant’s Quay. There is always live music and even with it being an always crowded place you should still go there and enjoy an evening with music and dancing.

Don’t worry, you don’t have to walk all the time. Dublin has a perfect public transportation system, as there are bus, tram and train. Make sure you always have the exact fare as they don’t give change back. At least they did not used to. Don’t know if this has changed by now.

Some more places to see are

Kilmainham Jail (Suir Road ), this is the place where the leaders of the Easter Rising were executed. Bring some Flowers.

Glasnevin Cemetery, between many others you will find there the graves of Eamon de Valera (the first Irish President)  and Michael Collins (famous revolutionary leader).

Mount Jerome (Harold’s Cross) Cemetery, amazing architecture and statuary in victorian style

Don’t believe that the water for the Guinness comes from the River Liffey. Despite all them romantic and homesick songs and other poetry about the Liffey, let’s face it: the river is dirty.

And last but not least some (maybe) helpful things:

„Arse about face“ = the wrong way around, (when someone is making a mess of a situation)

Englishman: „You’re talking far too fast.” Irishman: „You’re not listening quickly enough!“

“A whiskey when you’re well makes you sick and a whiskey when you’re sick makes you well!”

 “He’s fond of a drop”  Classic Irish understatement because it means a heavy drinker . . .

And if somebody is pissed, he or she is not mad but insanely drunk . . .

If you really want to get to know Ireland you have to go to the Country Side. To the seas, rivers and mountains, to the valleys, old castles, to the woods and cliffs. To all them charming little towns who seems to be frozen in time. This is where you find the real thing.

Well, I can say that I really enjoyed writing this and bring all my memories back to life one more time. Ireland is still that very place in the world where I would love to be. Have a good time, be careful, make lots of pictures, met lots of nice people and come back safe. And say hi to my lovely emerald island for me.

One day I’ll be back there.

Geh, wohin dein Herz dich trägt . . .

. . . ein so guter Rat und eines der Bücher (geschrieben von Susanna Tamaro), welches ich immer wieder lese, auch gerade jetzt wieder. Es ist nur ein kleines Buch, knapp 200 Seiten und doch ist so viel Weisheit, Ehrlichkeit, Traurigkeit und Liebe darin enthalten.

 “Weißt du, welchen Fehler man immer wieder macht? Den, zu glauben, das Leben sei unwandelbar, und wenn man einmal einen Weg eingeschlagen habe, müsse man ihn auch bis zu Ende gehen. Das Schicksal hat viel mehr Phantasie als wir. Gerade wenn du glaubst, du befändest dich in einer ausweglosen Situation, wenn du den Gipfel höchster Verzweiflung erreichst, verändert sich mit der Geschwindigkeit eines Windstoßes alles, dreht sich und plötzlich lebst du unvermutet ein neues Leben.“

Eine Grossmutter schreibt Briefe an ihre nach Amerika ausgewanderte Enkelin. Sie schickt diese Briefe nicht ab, hofft aber, ihre Enkelin wird sie irgendwann lesen, sollte sie zurück kehren. Und so berichtet die alte Frau aus ihrem Leben, von Fehlern, die sie gemacht und Erfahrungen, die sie gewonnen hat. Von vielen schwierigen Lebenssituationen und Gefühlslagen. Das Buch ist sehr ergreifend, aber nie wird es kitschig. Und sie gibt der Enkelin am Schluss den Ratschlag mit auf den Weg,  daß man auf nichts anderes als seine tiefe, innere Stimme hören sollte, um das Richtige auszuwählen:

“Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor dir auftun werden und du nicht weißt, welchen du einschlagen sollst, dann überlasse es nicht dem Zufall, sondern setz dich, und warte. Atme so tief und vertrauensvoll, wie du an dem Tag geatmet hast, als du auf die Welt kamst, lass dich von nichts ablenken, warte, warte noch. Lausche still und schweigend auf dein Herz. Wenn es dann zu dir spricht, steh auf, und geh, wohin es dich trägt.”

Itsy Bitsy Spider

Nach den vielen schrecklichen Tournado Meldungen der letzten Tage las ich heute morgen in den yahoo news, dass das kleine 15 Monate alte Mädchen Baby Angel, welches vor ein paar Tagen nach einem Tournado in einem Feld neben ihren toten Eltern und Geschwistern gefunden wurde, gestorben ist. Sie hatte schwere Gehirnschäden davongetragen und ihre Grossmutter entschloss sich, die Maschinen, welche das Kind am Leben hielten, abstellen zu lassen. Als das kleine Mädchen starb, hielt ihre Grossmutter es im Arm und sang ihr “Itsy Bitsy Spider” vor. Das hat mich sehr bewegt. Ich habe um dieses kleine Mädchen, das ich gar nicht kannte, geweint.  Der ‘Itsy Bitsy Spider” Song ist eines der Lieblingslieder meiner kleinen Enkeltochter und wir haben es schon so oft gemeinsam gesungen.

Rest in Peace, Baby Angel.

“Itsy-bitsy spider
Climbed up the water spout
Down came the rain
And washed the spider out
Out came the sun
And dried up all the rain
Itsy-bitsy spider
Climbed up the spout again.”

Herbert