Grandmas day off

Den heutigen Tag hatten alle Familienmitglieder für persönliche Dinge geplant: der BHE war mit dem BSE (best son ever) auf einer Auktion, die Miami Kids in Kindergarten, Büro und College verteilt und Grandma (ich) bestand auf time out.

Bereits am frühen Morgen stand ich vor einem meiner Lieblingsgebäude:

Bevor ich mich in den Bücherregalen auf Entdeckungsreise begab, folgte ich dem Geruch von frischem Kaffee und machte es mir mit einem Nuss-Cranberry-Kuchenstück, besagtem Kaffee, meinem Laptop und viel guter Laune an einem Ecktischchen bequem, um dort ein wenig zu arbeiten, zu frühstücken und ab und zu mal einen Blick aus dem Fenster auf die an der Strassenseite blühenden Bäume zu werfen:

Nach dem „Arbeitsfrühstück“ stöberte ich durch den Buchbestand und fertigte mir in meinem Notizbuch eine Wunschliste aller Bücher an, die mein Interesse geweckt hatten und nun von mir gelesen werden wollen. Ein Kauf vor Ort kam aus finanziellen Gründen nicht in Frage. Die meisten Bücher auf meiner Liste werde ich bei ebay billiger kaufen.

Da ich am Nachmittag im Avon-Laden sein musste, fing ich gegen Mittag an, mich in diese Richtung zu bewegen. Erster Zwischenstop war die Mall, wo ich mir im Foodcourt einen Tisch in einer einsamen Ecke mit herrlicher Aussicht suchte:

Da machte ich es mir wieder bequem, diesmal mit Laptop, Pizza (vegetarisch mit viiieeel Knoblauch) und zum Nachtisch Iced Cinnamon Dolce Latte (immer gut wenn ein Starbucks in der Nähe ist). Da macht es dann  nicht mehr so viel aus, das man ja eigentlich gar nicht richtig frei hat sondern immer irgendwas abeiten muss.

Nach der „Mittags-Arbeits-Pause“ machte ich mich dann auf den Weg zum Laden. Aber Mutter Natur warf heute mit so viel Sonnenschein um sich und liess es überall blühen, so das ich auf dem Weg dann noch viele schöne Aufnahmen machen konnte (und beinahe zu spät im Laden angekommen wäre):

Und nun geht dieser so schöne Tag dem Ende zu und ich fühle mich ausgeglichen und entspannt.

Dankbar bin ich:

1. für diesen herrlichen Tag

und 2. und 3. und überhaupt dafür, das ich meinen Sohn im Moment hier habe und das aus ihm ein wunderbarer junger Mann geworden ist, auf den ich stolz bin.

Kunstwerke unter Wasser

Heute habe ich mir die Zeit genommen, mich mit einer „National Geographic“ und Tee ein wenig zu entspannen. Dabei bin ich auf einen sehr interessanten Artikel über die Skulpturen des mexikanischen Künstlers Jason DeCaires Taylor gestossen und möchte hier mit Euch den link zu seiner homepage teilen:

Underwater Sculpture by Jason deCaires Taylor

Und inspiriert von einer Sendung der NG gestern, angeboten von Netflix, habe ich ein Projekt auf meine Bucket List gesetzt: ich möchte den Appalachian Trail entlangwandern, obwohl wandern wohl eher nicht das richtige Wort ist für ein derartiges Projekt. Und ich beneide den BHE, denn der hat das schon gemacht.

Dankbar für:

1. Pläne schmieden und träumen

2. Erfolge

3. Rittersport Marzipan

Eine Topflappen Geschichte

Vor einer Weile habe ich für das Enkelchen Topflappen gehäkelt. Für ihre kleine Puppenküche. Da hat sie sich gefreut.

Die Topflappen haben aber eine komplizierte Hintergrundstory. Als das Enkelchen noch gar nicht geboren war, habe ich angefangen eine Babydecke zu häkeln. Die sollte zum Babyshower meiner Tochter fertig werden. Das wurde sie natürlich nicht. Den nächsten Termin hatte ich mir dann zur Geburt des Enkelchens gesetzt und auch da wurde die Decke nicht fertig. Bevor nun jemand auf die Idee kommt, ich wäre faul, muss ich zu meiner Verteidigung sagen, das mir häkeln aufgrund einer sich anbahnenden offensichtlichen Arthritis nicht so einfach fällt und deshalb seine Zeit braucht. Somit wurde die Decke, obwohl geplant, auch an allen Geburtstagen und Weihnachten nicht fertig. Und so kam es, dass ich mich schliesslich zum Topflappen-Projekt entschloss, hergestellt aus der Wolle für die Babydecke.

Denn beide Enkelchen sind nun schon so groβ, das eine kleine Babydecke nicht mehr ihren Zweck erfüllt. Aber wenn ich immer ein wenig an der Decke weiter häkel . . . vielleicht wird sie ja rechtzeitig fertig wenn sich ein Urenkelchen anmeldet . . .

Dankbar bin ich für:

1. ein nettes Samstag-Vormittag-Telefonat mit meiner Familie in Deutschland

2. eine Kindermilchschnitte zum zweiten Frühstück (gekauft im world-store für $ 1.19 pro Stück)

3. der BHE hat mir einen groβen Bildband von London geschenkt mit herrlichen Aufnahmen