Hausaufgaben

Meine jüngste Tochter ist Vollzeit-Mutter zweier Kinder und Vollzeit-Studentin am College und das schafft sie nur mit Hilfe der drei zur Zeit in Miami vorhandenen Grossmütter, zu denen ich auch gehöre. An meinen freien Tagen hüte ich das kleinste Enkelchen und schaffe es auch noch, nebenbei meine Nase in die Schulbücher meiner Tochter zu stecken und sie konstruktiv zu unterstützen sowie auch viel Wissenswertes für mich selbst herauszuholen. Man(n) oder besser in diesem Falle Frau lernt ja nie aus.

Als pflichtbewusste Grossmutter fühle ich mich auch in gewisser Weise für die frühkindliche Förderung der Enkelkinder verantwortlich, so dass auch Baby Junior von mir dazu angehalten wird, seine Nase in Bücher zu stecken.

Und auch das Enkeltöchterchen, welches gerne mit Barbies spielt und in der Puppenküche wirtschaftet, wird ebenso mit der Konstruktion von Eisenbahnbrücken vertraut gemacht.

Auch von meiner Familie in Deutschland werde ich mit Aufgaben versehen. Meine Nichte hat mir eine sehr interessante Ausarbeitung zum Thema “Books2Films” – “The Da Vinci Code” zur Korrektur geschickt. So etwas mache ich natürlich besonders gerne wenn es Themen betrifft, die mich auch sehr interessieren. Den Film “The Da Vinci Code” habe ich gesehen, das Buch nicht gelesen, aber nach dem Lesen dieser sehr interessanten und gut geschriebenen Seminararbeit ist das Lesen des Buches auf meiner “books-to-read-list”.

Während ich zum Lesen und Korrigieren der Seminararbeit meiner Nichte einige Tage gebraucht habe, fiel es mir heute bedeutend leichter, meine Tochter bei ihrer Ausarbeitung zum Thema “Avatar vs. Pocahontas” zumindest in satirischer Weise zu unterstützen. Dazu muss ich bemerken, das habe ich online gefunden und nicht selber erstellt, aber ich finde, es trifft den Punkt.

Dankbar für:

  1. eine weitere Kaltfront, die nach drei Tagen Dauerregen eine Abkühlung auf nachts 18 Grad und am Tage 22 Grad gebracht hat
  2. ich kann die Klimaanlage abschalten und alle Fenster aufmachen
  3. frische Meeresbrise und eine Sonne, die nicht brennt

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Nachrichten aus Miami

Bis Mitte der Woche hatte ein Tropensturm Miami fest im Griff. Wind mit 20 Meilen/h und strömender Regen brachten zeitweisen Stromausfall, Űberschwemmungen in einigen Stadtteilen sowie herumfliegende Äste, Palmenwedel und Kokosnüsse mit sich. Einen Tag nach dem Sturm sorgte dann ein kleines Sportflugzeug für Schlagzeilen, welches auf der Miami Turnpike abstürzte, zum Glück aber keinen groβen Schaden anrichtete. Autofahrer brachten sich rechtzeitig in Sicherheit und auch die beiden Flugzeuginsassen wurden nur leicht verletzt.

Die dritte Katastrophe dieser Woche lieferte der BHE, der gestern während einiger Schönheitsreparaturen an unserem Truck mit dem Schleifer abrutschte und dabei zwei Finger seiner linken Hand brach sowie seinen Zeigefinger halb durchtrennte. Um die Notbehandlung in der Unfallstation des Krankenhauses kam er nicht drumherum und somit leider auch nicht um die damit verbundene Rechnung von über 2.000 Dollar. “Sie können einen Antrag auf Bewilligung einer  Ratenzahlung stellen.” tröstete die nette Krankenschwester. Was der BHE darauf geantwortet hat, kann ich leider hier nicht veröffentlichen . . .

Dankbar für . . .

. . . hm, das kann ich im Moment nur mit einer in Irland sehr beliebten Redewendung zusammenfassen: “It could be worse.”

Ein freier Sonntag

Den heutigen Nachmittag habe ich etsy gewidmet. Nun wird mein kleiner Laden langsam etwas vielfältiger, allerdings fehlen noch immer viele Dinge, die bis jetzt nur als Projektentwurf auf dem Papier existieren. Und zur Umsetzung fehlt mir ein wenig die  Zeit. Somit habe ich erst einmal vorhandene Dinge in den Laden gestellt. Beim Fotografieren einer Reihe Kochbücher zum Thema “Französische Küche” stieβ ich auch auf folgendes Bild:

Nun, die Bücher sind aus den 70er Jahren, da war das durchaus noch üblich.

Am Donnerstag hatte ich kleinere Projekte im und rund ums Haus abgearbeitet. Dieser Korb war für Zeitschriften vorgesehen, nachdem ich ihn mit einem neuen Anstrich versehen hatte.

Na ja, Zeitschriften kamen auch in den Korb . . .

. . . aber ebenso mein Kater Mr. Big Al, der sich in Eigeninitiative da hineindekoriert hat und es offensichtlich sehr genieβt.

Gekocht habe ich heute wieder mal sehr einfach und sehr schnell: Nudeln in Käsesosse und Würstchengulasch mit Erbsen und Frühlingszwiebeln.

Dankbar bin ich für:

1. eine gute und produktive Woche

2. einen idyllischen Vormittag im Garten mit Baby Junior

3. einen freien Sonntag (den ich jahrelang nicht hatte)