Im Museum

Es ist immer ein tolles Erlebnis, mit seinen Kindern in ein Museum zu gehen. Aber noch toller ist es, das mit den Enkelkindern zu tun. Und am Samtag war ich mit Kindern und Enkelkindern im Museum, genauer gesagt im Miami Children Museum. Es war wunderschön, lustig, lehrreich und sehr beeindruckend. Miami hat ja auch viele schöne Dinge zu bieten und dieses Museum gehört eindeutig dazu. Kreativität, Phantasie, Naturverständnis, soziales Verhalten . . . alles ist present  und vor allem . . . es ist ein Museum zum Anfassen. Ein Sandschloss lädt zum hereinspazieren ein und stellt Sand von den Stränden der Welt vor.

In der Bank of America kann man mittels einer Videopräsentation lernen, wie Geld “hergestellt” wird und man kann seine eigene Währung gestalten. In einem Display sind Banknoten aus allen Teilen der Welt ausgestellt.

Welches Kind spielt nicht gerne Kaufmannsladen. Hier ist es gleich ein ganzer Supermarkt, in dem die kleinen Kunden shoppen können.

Damit sie auch lernen, das die Milch nicht direkt aus dem Supermarktregal kommt, gibt es eine Kuhattrappe, die man auch melken kann. Und da ja in Florida nun mal die vielen Orangenplantagen sind, kann man auch Orangen pflücken, die blitzschnell von einem Baum fallen und in eine Kiste geworfen werden müssen. Was die Kinder hier nicht lernen ist, das auf vielen Orangenplantagen in Florida illegale mexikanische Einwanderer für weniger als einen Mindestlohn schuften.

Der Kunst waren viele Räume gewidmet. Nicht nur Mal- und Nähräume sondern auch Bilder von Klee und Picasso, Kandinsky und die lustigen Figuren von Botero, die Vielfalt war groβ. Im Karaokeraum sang das Enkelchen mit der Mami zu “Here comes the Sun” und Grandma lachte drauβen Tränen.

Auch den Miccosukee, einem Indianerstamm in Florida, waren Schaukästen gewidmet. Haushaltsgeräte, Schmuck und Miniaturen ihrer Boote aus Zedernholz konnte man bewundern.

Themen wie Gesundheit und Wellness, die Verantwortung ein Haustier zu haben, verschiedene Teile der Welt zu bereisen, die Arbeit der Polizei und Feuerwehr, die verschiedenen ethnischen Gruppen, die Funktion eines Hafens, Flora und Fauna mit Schwerpunkt Everglades, alles wird den Kindern spielerisch und mit viel Anschauungs- und Anfassmaterial im wahrsten Sinne des Wortes “greifbar” gemacht.

Nur Baby Junior, den imponierte das alles noch nicht im Geringsten. Die kleinen Füβe auf der Lehne seines Wagens, lieβ er sich herumkutschieren und schlief schlieβlich ein. Aber es wird nicht lange dauern, dann sitzt auch er im Karaoke Raum. Und dann wird Grandma mit ihm rocken.

Dankbar für

  1. einen tollen Nachmittag
  2. die super Karaoke Nummer
  3. ein selbstgebasteltes Geschenk meiner Enkeltochter

“Here comes the sun

Here comes the sun and I say

It’s all right . . . “

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