Regen

Es hat seit Wochen nicht mehr wirklich effektiv geregnet. Immer nur ein paar kurze Schauer. Alles ist schrecklich trocken. Die kleinen Kanäle, die Miami durchziehen, sind nur noch knietief voller Wasser. Und in den Everglades brennt es schon seit Wochen. Eine Gesamtfläche von ca. 57.000 Hektar ist bereits vollkommen niedergebrannt. Man kann den Rauch riechen und es hängen dunkle Wolken am Himmel.

Tagsüber ist es unerträglich heiβ. Die Sonne scheint nicht, sie brennt. Unseren groβen Staghornfern im Garten haben wir mit einem Sonnenschirm geschützt, weil die Sonne bereits einen Teil der vorderen Blätter verbrannt hat. Staghornferne gehören zur Sorte der Luftpflanzen und hängen und wachsen in Bäumen, vom Laubwerk geschützt. Unserer hing an einem Avocadobaum. Bis 2005 der Hurrikan Katrina kam. Der verwüstete Teile von Miami und fällte den Avocadobaum. Seitdem liegt Big George (so haben wir den Fern getauft), am Boden.

Ferne liegen nicht gerne am Boden. Wenn wir im Herbst noch hier sind, werden wir Big George auseinandernehmen und die vielen kleinen Ableger in den noch vorhandenen Bäumen im Garten aufhängen.

Dort können sie dann “artgerecht” wachsen und gedeihen. Bis zum nächsten Hurrikan. Der hoffentlich keinen groβen Schaden anrichtet. Man soll ja positiv denken.

Dunst ist die Welle,
Staub ist die Quelle!
Stumm sind die Wälder,
Feuermann tanzet über die Felder!

Dankbar für

  1. Klimaanlagen
  2. frische kühle Zitronenlimonade selbstgemacht mit Keylimes
  3. saftige Melonen

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