Brainstorm

Ab und zu muss ich mit dem Bus zur Arbeit fahren. Das dauert lange. Ich bin 2 Stunden unterwegs. Der Bus fährt auch nicht durch die Vorzeigeviertel Miamis sondern durch recht trostlose Gegenden, somit entfällt das Aus-dem-Fenster-schauen-und-die-Landschaft-geniessen und auch auf die Fahrgäste wirft man lieber keinen zweiten Blick.
Deshalb vertreibe ich mir die Zeit unter anderem mit Brainstorming.

Glück:

Sonne, Blumen, Gesundheit, Musik, Farben, tanzen, kuscheln, Schokolade, Regenbogen, Strand, Berge,

Natur, Erdbeeren,  Schmetterlinge

Soulfood:

Zimt,  Koriander, Knoblauch, warme Suppen, Grieβbrei, Erdbeeren, Joghurt, Honig, Parfait, Schokolade, Nutella

Dankbar für:
1. Schmetterlinge
2. Sonnenblumen
3. erfrischenden Regen

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A day in my life

Ein verzweifelter Versuch, mit einer Kamera, an welcher der Screen kaputt ist, ein anspruchsvolles Foto aufzunehmen. Das hat mich eine halbe Stunde und mehrere Versuche gekostet und nur ein Foto schaffte es in die Veröffentlichung, hier ist es: mein Samstag–Wohlfühl-Frühstück.

Auβenaufnahmen gelingen wesentlich besser und somit hier noch einige Garten Highlights:

Dankbar für:

  1. der erste Song der heute morgen in meine Träume drang war “Faithfully” von Journey
  2. wach geküβt zu werden
  3. Frühstück im Bett

Garten, Katzen und Allerlei

In unserem Garten grünt und blüht es.

Ich zupfe zwar Unkraut und der BHE mäht den Rasen, aber wir übertreiben es nicht allzusehr und lassen alles ein wenig wild wachsen. Pflanzen und Blumen wollen, genau wie Menschen, ein wenig Individualismus und die Freiheit der Selbstentfaltung. Das sollte man nicht zu sehr einengen.

Dieses Foto wurde nicht in unserem Garten gemacht, aber es passt irgendwie so gut und es könnte in unserem Garten sein, da wir ja immer die Top Adresse für heimatlose Tiere sind.

 “Half the interest of a garden is the constant exercise of the imagination.”

Dankbar:

  1. Morgensonne im Garten
  2. Schmetterlinge
  3. Blumen

Ein Telefonat

Mein Telefon klingelt. Ich nehme den Hörer ab und melde mich. Am anderen Ende ist eine kleine piepsige Kinderstimme:

Enkelchen: GRANDMA !!!!!!

Ich: Hi my little sweetie pie nice to talk to you.

Enkelchen: GRANDMA !! HIGH FIVE!!!!

Ich: High five my little bumble bee!

Enkelchen: GRANDMA !!! LISTEN!!!

Ich: ok

Enkelchen: Ains, zuei, trei, via, fumpf, zex, zieben, akt, neun, seehn . . . GRANDMA?! . . . GRANDMA I LOVE YOU !!!

Nur eine Groβmutter kann so ein Telefonat wichtig genug finden um darüber zu bloggen und nur eine Groβmutter kann vor Freude und Rührung ein wenig Tränen vergieβen, weil das Enkelchen auf deutsch zählen kann . . .

“No cowboy was ever faster on the draw than a grandparent pulling a baby picture out of a wallet.”

„Becoming a grandmother is wonderful. One moment you’re just a mother. The next you are all-wise and prehistoric.“

Schnappi

Im Allgäu und auch anderswo in Deutschland sind es die Marder, die es sich unter einem Auto gemütlich machen und dem Besitzer dann zum Dank die Bremsschläuche zernagen. Das ist ärgerlich. Hier in Miami muss man keine Marderattacken fürchten. Da kann es höchstens mal vorkommen, daβ sich ein Alligator unter ein Auto verirrt.

Der ist friedlich. Der knabbert nichts an . . . na gut . . . zumindest keine Bremsschläuche.

Beide Fotos wurden mir heute morgen von einer Freundin per facebook geschickt, da sie weiβ, wie mich solche Dinge entzücken. Und nun bin ich hin- und hergerissen: zum einen froh, das der Alligator nicht unter unserem Auto lag, weil es aufgrund meiner Blindheit und Unaufmerksamkeit gegenüber solchen Dingen zwischen mir und dem Kriechtier sicher zur Konfrontation gekommen wäre und andererseits plagt mich der pure Neid, daβ diese Fotos nicht von mir gemacht wurden.

Dialog bei Starbucks

Vor der Arbeit schaue ich kurz bei Starbucks rein um einen Vollkornbagel zu kaufen und es entwickelt sich folgender Dialog zwischen dem Verkäufer und mir:

Verkäufer:  Möchten sie Käse auf ihrem Bagel?

Ich: Nein danke.

Verkäufer:  Soll ich den Bagel warm machen?

Ich:  Nein danke.

Verkäufer: Möchten sie einen Kaffee dazu?

Ich: Nein danke.

Verkäufer:  Soll ich ihnen eine Tüte geben?

Ich:  Nein danke.

Verkäufer (etwas frustriert und etwas irritiert):  OK. Sie wollen KEINEN Käse, ich darf ihnen den Bagel NICHT warm machen, Kaffee wollen sie auch nicht und auch meine so nett angebotene Tüte weisen sie zurück. Können sie mich nicht leiden?

Das wollte ich dann doch nicht auf mir sitzen lassen. Freundlich versicherte ich dem Verkäufer, das ich ihn wirklich nett finde und er mein offensichtlich komisches Kaufverhalten nicht persönlich nehmen soll. Ich erklärte ihm, das ein frischer Vollkornbagel auch ohne Käse ganz vorzüglich schmeckt und ich etwas später auch noch mal wiederkommen werde, um mir einen Kaffee zu holen, weil ich jetzt noch keine Lust habe, welchen zu trinken. Den Kaffee bekam ich dann umsonst (weil ich ja in der Mall arbeite) und was die Tüte betrifft: ich habe bereits eine daheim, die ich so lange verwende, bis sie auseinanderfällt und dann recycelt wird. Steht ja schlieβlich auch drauf . . .

A Quote from a Starbucks Executive:

“A cup of coffee is a miracle. . .  Tell me something that can simultaneously be warm and comforting and stimulating and invigorating.”

Dazu kann ich dann aber doch nur sagen: Hm, what about TEA?!

Gedanken zum Muttertag

Jennifer, die Schwiegertochter meiner Freundin Mary Ann, hat ein Buch geschrieben. Ihre beste Freundin hat es illustriert. Gewidmet ist es Jennifers Mutter, die nach Jahren ihren Kampf gegen Krebs verloren und kurz vor der Geburt ihres Enkelkindes gestorben ist.

Am vergangenen Samstag hat Jennifer ihr Buch in der Mall im Rahmen einer kleinen Veranstaltung vorgestellt.

Es erzählt von Freundschaft und Selbstvertrauen, von Mut und von Träumen und davon, nie aufzugeben.

Es ist ein wunderschönes Buch. Darin steht alles, was ich meinen Kindern bereits gesagt habe und meinen Enkeln noch sagen möchte.

Ich schenke es meiner Tochter zum Muttertag. Mit einer Widmung für meine Enkel.

Und wen es interssiert, wofür 50 % der Erlöse vom Verkauf dieses Buches gespendet werden und wo Jennifer noch engagiert ist, der klickt hier: www.healtheintentions.com

Dankbar für

  1. Freunde, die Mut machen
  2. Gesundheit
  3. Träume

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