Fisch und Fotografie

Bei mir im Haus sind die Lichtverhältnisse nur am Tage optimal, wenn das Sonnenlicht durch die Fenster scheint. Dann gelingen mir die besten Fotos. Gestern abend haben wir aber nach amerikanischer Unsitte erst spät gegessen, somit musste ich meine Kochergebnisse, auf die ich doch so stolz war und die so toll auf dem Teller aussahen, bei Lampenlicht fotografieren.

Es gab Tilapia mit Gewürzkruste, Süβkartoffeln, Salzkartoffeln und eine Soβe: Lauch, Möhren, Senf, Butter und etwas saure Sahne. Der Fisch ist nicht auseinandergefallen beim Braten, die Soβe war leicht und cremig und alles hat ganz toll geschmeckt. Nur das Foto sieht leider nicht gut aus.

Dafür kam mein Frühstück besser raus: Joghurt, Kellogs und Honig. Da schien ja auch die Sonne.

Das Marzipanbrot, nach dem Essen mit Tee serviert, wieder unscharf. Dabei hätte es durchaus verdient, ordentlich präsentiert zu werden, denn meine Tochter hat es für mich für den stolzen Preis von $ 4.50 erworben und das ist schon was für so ein kleines Marzipanbrot.

Nun wäre es ja relativ einfach, ein wenig zu schummeln und die Fotos im Photoshop nachzubearbeiten. Vielleicht mache ich das ja noch. Aber im Moment sind sie unverfälscht in ihrer ganzen Unvollkommenheit zu sehen.

„Have no fear of perfection, you’ll never reach it“ Salvador Dali

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