Emmas Glück

Movie Night mitten in der Woche, dazu SCHOKOLADE.

Nur bleibt einem fast gleich am Anfang des Filmes die Schokolade im Hals stecken, angesichts der Schweineschlachtszene, da ist bei mir nur wegkucken möglich, auch wenn es nicht brutal und blutrünstig dargestellt ist, denn Emma schlachtet ihre Schweine liebevoll. Ansonsten ist es ein wunderbarer Film. Ein klein wenig wie ein modernes Märchen, mit keinem happy-end, aber mit einem guten Ende. Der Film ist zum Lachen und Weinen und die beiden Hauptdarsteller spielen, als wenn ihnen ihre Rollen auf den Leib geschnitten sind. Auch die Dialoge sind kurz, einfach und lebensecht. Für einen deutschen Spielfilm eine Glanzleistung. Und man kann die Handlung nach dem Film dann auch nicht einfach abschütteln, sondern sie macht nachdenklich, zwingt, über das „richtige“ Leben nachzudenken, darüber, was wirklich entscheidend ist. Dazu eine herrliche Landkulisse, ein toller altmodischer Bauernhof, Emma, die ‚ihren“ Dreck mag und Max, der Konserven nach dem Alphabet sortiert und der anstatt an einem Strand in Mexico in einer Hängematte auf ebendiesem Bauernhof liegt und es für den schönsten Platz auf der Welt hält, weil er neben sich einen Menschen hat, der ihn liebt.

Sehr emfehlenswert und besser, wenn man neben sich auch einen Menschen hat, an dessen Schulter man dann am Ende des Filmes ein wenig schluchzen kann.

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