Ein erster Versuch

Nach einem erneuten Studieren meines Sossenkochbuches habe ich mich nochmals daran gewagt, eine Tomatensosse zu kochen. Nicht direkt nach Rezept, sondern eher als Anwendung des Gelesenen und Versuch, Dinge miteinander zu kombinieren und daraus etwas Schmackhaftes herzustellen, ohne Fertigprodukte zu verwenden. Leider gibt es eine sehr wichtige Zutat hier nicht: Knollensellerie. Aus diesen Grunde musste die Petersilienwurzel herhalten.

Zutaten:
frische Tomaten
Olivenöl
Zwiebeln

Frühlingszwiebeln
Knoblauchzehen
Karotten
Petersilienwurzel
kräftiger Rotwein

Tomatenpüree

Koriander und Petersilie
Schinken
schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
Kräutermeersalz
Honig

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die vorher mit Knoblauch ausgerieben wurde. Schinken beidseitig gut anbraten, dann herausnehmen.

Eine Glasform mit Folie auslegen, den Schinken auf Speckstreifen legen und mit Honig bepinseln, Karotten und Petersilienwurzel dazugeben, mit Folie abdecken.

Das wird nun im Ofen so ca. 2 Stunden gebacken und hat dann nichts mehr mit der Spaghettisosse zu tun sondern ist ein separates Gericht.

Eine Handvoll Zwiebeln, Knoblauch und Frühlingszwiebeln aufheben, den Rest (Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Petersilienwurzel) in der Pfanne im Bratensud  rösten bis das Gemüse leicht Farbe annimmt, dann ein wenig Tomatenpüree kurz mitrösten. Mit dem Rotwein ablöschen und etwas einkochen.

Tomaten zugeben und bei mittlerer Hitze so etwa eine Stunde lang köcheln lassen, öfters umrühren. Da wird die Küche dann schon duften.

Wenn man mag kann man ein wenig Rotwein trinken und sich auf die fertigen Spaghetti mit dieser herrlichen Sauce freuen. Ach ja, irgendwann sollte man vielleicht anfangen, die Spaghetti zu kochen, damit sie gleichzeitig mit der Sauce fertig werden.

Die eingekochte Sauce mit dem Kartoffelstampfer zu einem Brei stampfen. Aber nicht mit Gewalt, sondern sanft stampfen. Soll ja kein Matsch werden.

Nochmals aufkochen und mit Pfeffer, Kräutersalz und Honig abschmecken. Die restlichen Zwiebeln und Frühlingszwiebeln sowie Knoblauch in einer extra Pfanne mit Butter golden anbraten und in die fertige Sauce reinrühren. Die Kräuter klein schneiden und in der fertigen Sauce verrühren.

Ich esse kein Fleisch und mein Mann mag nicht so gern Spaghetti, egal wie gut sie sind. Aus diesem Grunde schmorte der Schinken im Backofen. Der beglückt dann den Ehemann zusammen mit Hash-Browns (gebratene Kartoffelstreifen) und Gemüse.

Ich denke, man kann die Sauce auch einen Tag vorher zubereiten, denn sie schmeckt sicher aufgewärmt am besten, wenn alle Zutaten Zeit hatten, sich so richtig zu vermischen und Geschmack anzunehmen.

Ich fange an, mein Sossenkochbuch zu lieben und bin bereits am Planen: Thanksgiving ist in drei Wochen!

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