Multikulti

Das herzhafte französische Ratatouille trifft die exotische Süβkartoffel und beide verstehen sich ausgezeichnet. Hab ich doch gewusst und deshalb auch ganz mutig gekocht. Ein ausgezeichnetes Geschmackserlebnis mit ausschliesslich frischen Zutaten und einer tollen cremigen Gemüsesauce.

Zur Sauce muβ man hier wirklich nicht viel tun, die Gemüsemischung, bestehend aus Auberginen, Paprika, Tomaten und diversen weiβen Bohnen (die muss man allerdings vorkochen) sorgt bereits für einen guten Fond, ich habe etwas Rotwein sowie getrocknete Tomaten dazugegeben und dann alles gut einkochen lassen. Die Süβkartoffel wird in Scheiben geschnitten, kommt in eine Auflaufform, Kräuterbutterflöcken obendrauf,  mit Folie abdecken und ab in den Backofen. Ich koche keine Süβkartoffeln in Wasser, weil sie da ganz entsetzlich schmecken.

Es gibt Tage, da bin ich ganz vorbildlich und achte genau darauf, was ich esse. Dann wieder gibt es (zum Glück nicht so oft) Tage, da wird geschlemmert und anstelle von einem Apfel oder einem Joghurt zum Nachtisch gibt’s dann mal einen Eisbecher.

Bon appétit à tous !

Es weihnachtet ein wenig

Da gestern der 1. Advent war, habe ich bereits angefangen, unseren vorhandenen Weihnachtsschmuck zu sichten, das heisst, erst mal alles beim Enkelchen im Zimmer aufs Bett gestapelt.

Nummer 1 auf der Liste war das Basteln des Adventskranzes. Und auch der Weihnachtskalender sollte in 4 Tagen fertig sein, wenn er am 1. Dezember zum Einsatz kommen soll.

Zum Essen ging es sehr einfach zu, aber streng geteilt, das heisst, wieder mal His and Hers, es gab Pfannkuchen, einmal die amerikanische Version:

His (Pfannkuchen mit Ahornsirup, Bacon und Spiegelei)

sowie die elegantere Variante:

Hers (Pfannkuchen, in Ermangelung von Apfelmus einfach mit Puderzucker bestreut)

Und zum Adventskaffee bzw. –tee, keine selbstgebackenen, aber trotzdem Weihnachtskekse aus einer Fertigmischung, die man nur im Ofen backen muss (also vielleicht DOCH selbstgebacken?)

Advent
Rainer Maria Rilke

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Let’s talk turkey

Zum allerersten Mal ist mir ein richtig stilvolles Thanksgiving gelungen und obwohl ich am Mittwoch bis spät in die Nacht alles vorbereitet hatte und auch so ziemlich den ganzen Donnerstagvormittag weiter beschäftigt war, hat es mir Spass gemacht, alles herzurichten (einschliesslich einer selbstgebastelten Menükarte) und zu kochen.

Die Truthahnbrust, gebacken auf Orangen, Petersilienwurzel und Möhren in Honig-Sherry-Cranberry-Sauce, mit einer Olivenöl-Honig-Kräuterwürzmischung Kruste.

Selbstgemachte Orangen-Cranberry-Sauce

In Kräuterbutter gebackene Süsskartoffeln

Maisbrot

Apfel-Blätterteig

Abends: geplant war eine Käseplatte mit Crackern und Weintrauben, aber wir waren so satt das wir nur eine kleine Portion Erdbeerparfait geschafft haben, später dann etwas Fioretto von Lindt und Heimkino.

“Nothing is more honorable than a grateful heart.”  Seneca

Vorbereitungen

Wir haben uns einen Brotkasten gekauft, mit einer Klappe in der richtiges Glas eingesetzt ist und kein minderwertiges Plastik. Ein wenig nostalgisch, aber es war Liebe auf den ersten Blick und da soll man ja seinen Gefühlen folgen.

Es geht auf Weihnachten zu und somit muss ich mich ein wenig ranhalten um alles auf die Reihe zu bekommen, meine To-Do-Liste sieht aber trotzdem überschaubar aus.

Morgen ist aber erstmal Thanksgiving und da ich auf eigenen Wunsch für das komplette Menü verantwortlich bin, habe ich heute schon mal die Cranberries in Sherry eingeweicht. Ein Teil dient zum Füllen der Truthahnbrust, der Rest wird für die Sossenzubereitung genutzt.

Das Menü wird dann folgendermaβen aussehen:

Und auch meine Basteleien kommen nicht zu kurz, ich habe mir einen Miniaturwebrahmen gebaut, da ich unbedingt kleine Decken und Teppiche brauche.

Mein Facebook Status für morgen:

Grateful for: a beautiful grandbaby and one more on the way, three wonderful kids, a husband who does (almost) everything for me, friends and family who reach out for me and care about me even if they live far away, a roof over my head, food on the table, being alive and healthy, still having dreams, having always something to look forward to. Happy Thanksgiving to everybody!!!

Grossmutterfreuden

Die Decke, die ich fürs Enkelchen häkel, nimmt Gestalt an.

Und da wir nun noch ein zweites Enkelchen erwarten, diesmal ein Junge, konnten wir nicht widerstehen und haben schon mal dieses entzückende Eisenbahnset gekauft.

Gestern habe ich mir zum Kaffee ein wenig Bahlsen Leckereien geleistet.

Da Schokolade offensichtlich inspirierend wirkt habe ich eine Idee in die Tat umgesetzt und einen kleinen Miniaturzauberstab gefertigt: ein Ast von unserem Olivenbaum (oder eher ein Ästchen), um den sich eine winzige Schlange windet, die ich aus clay gearbeitet habe.

Alles in allem war es ein faules Wochenende, an dem wir beide tun konnten, was uns Spass macht und den hatten wir!

Gartenimpressionen

In unserem Garten blüht es, so dass ich meinen morgendlichen Rundgang mit einer kleinen Fototour verbunden habe. Eine Ecke meiner Wiese ist vollkommen mit diesen wunderbaren weissen Blüten übersäht:

zwischendrin eine einsame kleine lila Pflanze:

ein Käferchen beim Morgenspaziergang:

irgendwelche (leider nicht essbaren) Beeren:

meine Rosen:

und die Bouganvilla, die jetzt so aussieht:

und geplant ist es, das sie mal so wird:

“Gardening is the only unquestionably useful job.”

Harry Potter Night

Und wieder mal ist movie-night angesagt, diesmal aber nicht daheim sondern im Kino.

Pünktlich um Mitternacht beginnt die Premiere von “Harry Potter and the Deathly Hallows“. Wir gehen mit den Kindern zusammen. Als wir am Kino ankommen, traue ich meinen Augen nicht. Die Menschenschlange ist lang, SEHR lang, sie windet sich vom Kino über den davor befindlichen Platz und dann die Seitenstrassen entlang. Wir laufen ein wenig, ehe wir das Ende finden. Da wir aber Karten im Vorverkauf erstanden haben, geht es dann beim Einlass erstaunlich schnell. Der Film ist gut gemacht, ich hatte vergessen, das J.K. Rowling so gemein ist und den armen Dobby in diesem Teil sterben lässt, aber seine Worte: „of course I can do it, I’m an elf“ haben bereits Einzug in unsere Familienredewendungen erhalten, denn als ich meinen Mann besorgt fragte, ob er wirklich heute zur Arbeit gehen will (immerhin waren wir erst morgens um 4 daheim), hat er mir genau das geantwortet.

Nun warten wir gespannt auf den zweiten Teil, der glaube ich erst in einem halben Jahr erscheinen wird.

„Albus Dumbledore: Of course it is happening inside your head, Harry, but why on earth should that mean that it is not real?”

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