Kulinarisches oder: the girls are cooking

Drei verschiedene Kreationen, aber jede ein sehr leckeres Gericht (wir haben sie aber NICHT an einem Tag gegessen). Meine kleine Tochter präsentierte: Basmatireis, Kartoffeln und Malanga, Tomaten, Paprika und Hühnchen mit Rosinen, Gurken-Tomatensalat

Meine grosse Tochter servierte zum Geburtstag meines Mannes Garnelen mit Knoblauchbutter und Zitronengrass in Weisswein gekocht:

Ich habe den zu beiden Gerichten servierten Salat gemacht: Rotkohl, Zwiebeln, Olivenöl, Koriander, Petersilie und Cashewnüsse. Der hat natürlich am zweiten Tag erst richtig gut geschmeckt.

Na dann „Zum Wohl“ oder wie man in Bayern auch sagt: „An Guaten!“

“Cooking Rule… If at first you don’t succeed, order pizza.”

Advertisements

Ein kleiner Ausflug

Am Samstag waren wir in Davie,  einem kleinen Ort, der aus einem fast vollstädig unter Wasser liegenden Teil der Everglades durch Sandaufschüttungen „herausgearbeitet“ wurde. In frühen Jahren eine typische Western-Stadt, bemüht sich Davie, dieses Flair immer noch aufrechtzuerhalten, mit einigen schönen alten sanierten Gebäuden und natürlich den „Bergeron Rodeo Grounds“. Rodeo ist aber genausowenig mein Geschmack wie Fussball oder Baseball. Ich mag es nicht, von schreienden und trinkenden Menschen umgeben zu sein, die sich aufführen, als wären sie grade aus dem Zoo entsprungen

Restaurants und Fastfoodketten säumen die Mainstreet, desweiteren einige gut ausgestattete Second Hand Shops, aber nichts wirklich zum länger verweilen. Aber es reichte doch für einige nette Fotos. In den jetzt endlich beginnenden Wintermonaten werden wir sicher noch einmal hierher kommen und die vielen Parks erkunden, von denen Davie umgeben ist.

Nur ein paar Fotos

Den Korb mit dem Apfelsortiment hat mein aufmerksamer Ehemann für mich von einem Flohmarkt mitgebracht, die danebenstehende Möhrenkiste habe ich selbst hergestellt, das heisst: Möhren UND Kiste !

Weitere Ergebnisse meiner Produktivität sind die Bananen, die bald erntefertig sind, sowie mein kleines Avokadobäumchen, aus einem Kern gezüchtet.

Ausserdem Bagheera, der Dschungelkater, der sich am liebsten zwischen den Grünpflanzen dekorativ plaziert, weil er wahrscheinlich weiβ, wie gut er da zur Geltung kommt.

Und natürlich „last but not least“: „The beachgirls“ und mein Enkelchen an ihrem Geburtstag.

Katzen und Allerlei

Bei so vielen Mitbewohnern ist manchmal ziemlich viel los:

„Du willst doch jetzt nicht Zeitung lesen, oder?“

„Sorry, du kannst jetzt nicht an deinen laptop ran, da liege ICH!“

“Zähneputzen geht jetzt NICHT!”

„Ich hab mich mal eben so mit rein dekoriert.“

„Lederschuhe riechen immer sooooo gut.“

“Wer sagt denn, das Knochen nur für Hunde sind?!“

Heimwerker

Mein Mann hat im Garten seinen Werkzeugschuppen wohin er sich zurückziehen kann.

Mit meinem neu erwachten Basteltrieb ist diese Idylle allerdings für ihn gefährdet. Das geht dann ungefähr so: Ich: „Du ich brauch unbedingt so ein Teil mit dem man Draht abknipsen kann (Seitenschneider), ich weiss nicht wie das auf englisch heisst, aber du hast doch sicher hier so was . . .“ Er schaut mich nervös an und breitet unwillkürlich schützend seine Hände über sein auf dem Tisch verstreutes Werkzeug aus und wird noch verstörter, als ich ihm ganz freudestrahlend erkläre: „Ach ja ich hab da was gelesen und das macht ja Sinn, also, die besten Artikel für kreatives basteln kann man ja im Baumarkt finden oder im heimischen Werkzeugschuppen, da gibt es soooo viele Dinge, die man zweckentfremden kann und ganz neu gestalten . . . „ Damit sehe ich mich bereits im Schuppen um auf der Suche nach Dingen, die ich auf meinen Basteltisch verschleppen kann. Nun ist seine heile Welt vollkommen zerstört und er bittet mich fast flehentlich, nicht einfach wie eine Elster, er sagt tatsächlich ELSTER !!!, Dinge in mein Nest zu schleppen, sondern ihn vorher zu fragen. Und ausserdem verspricht er mir, das ich mein eigenes Werkzeug bekomme (aber nichts scharfes, Schatz, du kannst ja noch nicht mal Kartoffeln schneiden ohne dich zu verstümmeln!). Bald habe ich auch meine Werkzeugkiste gefunden, ein Teil aus den 50er Jahren,  ALLE Werkzeuge noch in den USA hergestellt und NICHT in China ! Ein wenig muss ich das natürlich umorganisieren und meinen Bedürfnissen anpassen. Da ist zum einen die Tatsache, das dieser kleine Werkzeugkoffer einer Generalüberholung bedarf.

Also alles raus und das Ding unter der Spüle erstmal abgeschrubbt sowie die schon etwas asslige Innenverkleidung entfernt. Dann lege ich den Boden mit einem kleinen Wachstuchlappen aus und klebe Korkfolie innen an den Deckel. Ausser Hammer, Zange und Schraubenzieher kommt da noch meine kleine Heissklebepistole rein, Nadeln und noch so einiges, was ich sicher im Laufe der Zeit noch vervollständigen werde.

Und mein erstes  Handwerkerprojekt ist auch fertig: habe dieses süsse kleine Regal an der Eingangstür angebracht und alles rundherum dekoriert. Das war mein Gesellenstück.

Aber: ich habe immer noch keinen Seitenschneider, und ich habe schon wieder vergessen, wie der auf englisch heisst.

Ein kleines Projekt

Da ich es so schnell nicht wagen werde, wieder ein grosses Projekt zu starten, habe ich einige kleinere Dinge angefangen. Ich habe einen Haufen nicht mehr so besonders gut aussehender Puppenkorbstühle und andere Korbwaren erst mal gut unter dem Gartenschlauch abgewaschen und dann mit einem neuen Sprühanstrich versehen: avocadogrün.

Gefällt mir sehr gut, das Ergebnis. Die Puppenkorbstühle brauchen jetzt noch passende Kissen.

Ausserdem habe ich einen Stapel Magazine (Sammlerausgabe) „American Heritage“ zum Verkauf, aber erst werde ich sie selbst einmal abends gemütlich beim Tee durchlesen. Sind alles Ausgaben aus den 80er Jahren.

“Just take life easy and enjoy it as it comes.”

Auf der faulen Haut

Heute war den ganzen Tag lang nur Spass angesagt. Mein Enkelchen hat bei mir übernachtet und wir haben ein Schlemmerfrühstück mit frischen Brötchen, Müsli, Rührei, Orangensaft und Schokoladenkeksen gehabt, dann den ganzen Vormittag lang gespielt.

Zum Mittagessen Wienerle und Kartoffelsalat (Enkelchen wollte nur Wienerle und Brot).

Ich habe eine Herbst-Tisch-Dekoration angefangen, die aber noch einiger Verfeinerung bedarf, vielleicht eine Staude roter Weintrauben.

Und noch ein weiteres „Nachher-Foto“, die Ecke wo die Waschmaschine steht ist gestern auch fertig geworden.

Vorherige ältere Einträge