The web, myself and I

Ein Thema, das vielfältiger ist, als man denkt.

Es gibt viele Menschen, die der Meinung sind, bloggen oder facebook sind zu freizügig, geben zu viele persönliche Informationen preis. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich schreibe zum grössten Teil über mein Privatleben und ich entscheide selbst, welche Dinge ich veröffentliche und welche nicht. Ich gebe nicht alles preis. Die meisten Dinge, die ich im blog schreibe oder die ich bei facebook kommentiere, würde ich jedem Kollegen oder Bekannten erzählen. Meine Arbeitgeber können ruhig in meinem facebook lesen, was ich denke. Haben sie damit ein Problem, ist das eh nicht das richtige Umfeld für mich. Ich mache kein Geheimnis daraus, das ich mich für Tierschutz und Menschenrechte einsetze. Wenn ich solche Statements poste wie: „“Why is it that as a culture we are more comfortable seeing two men holding guns than holding hands?“ dann WILL ich, das die Leute das lesen und sich Gedanken machen.

Und es versteht sich ja von selbst, dass man nicht alle Ereignisse in der Firma gleich im facebook postet. Facebook ist eine Plattform für Social Networking und die Gefahr, dass sich private Angelegenheiten mit geschäftlichen vermischen, ist also entsprechend groß, aber hallo, das ist wie im wirklichen Leben, das muss man halt steuern.

Auch viele meiner facebook Freunde wohnen nicht gleich um die Ecke. Sie sind in allen Gegenden der Welt verstreut: Irland, Californien, Texas, New York, Deutschland, Spanien. Man kann nicht immer teure und lange Telefonate führen. Im facebook sind im Nu Fotos hochgeladen, ist ein netter Kommentar geschrieben, schaut man mal schnell beim anderen „vorbei“. Ebenso in einem blog. Meine Freunde schauen, was es bei mir Neues gibt, ich tue es bei ihnen ebenso. Ich habe schon immer gerne geschrieben. Und natürlich habe ich Spaß! Das alles ersetzt keinen Besuch, eine gemütliche Tee- oder Kaffeerunde, eine Umarmung, einfach eine persönliche Begegnung. Aber es hilft, mit Trennungen besser umzugehen und Kontakt zu halten.

Und wenn ich meinen leckeren Teller mit Grieβbrei poste, weil ich nun mal so bin, dann kommen alle Arten von neugierigen Kommentaren (meine deutschen Freunde geben mir den Daumen hoch), meine amerikanischen wollen nun genau wissen, was das ist und so werde ich demnächst wohl mal eine Grieβbrei-Verkostung bei mir im Hause abhalten. Somit kann ich dann mal wieder Kontakte ausserhalb der virtuellen Welt pflegen (grins).

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