Ein ganz normaler Tag

Ich habe eine Bewertung zur Internetseite des ZVAB (Zentrales Verzeichnis Antiquarischer Bücher) geschrieben, was mir nicht schwergefallen ist, da ich da oft am Stöbern bin. Trotzdem hat es einige Zeit in Anspruch genommen. Beim Recherchieren folge ich oft einigen vollkommen vom Thema abweichenden Links, in der Regel ist das lehrreich und erheiternd, manchmal aber auch bedrückend oder ärgerlich: Teenager versucht um die Welt zu segeln und strandet im indischen Ozean, Ől im Golf, ein YouTube Video von Karat „Űber sieben Brücken musst Du gehen“ (Nostalgie) und diverse news von Lena, die so entsetzlich schlecht singen kann. Ein Romantipp „Ein Winter auf Mallorca“ von George Sand, die knapp hundert Tage mit ihren Kindern und ihrem Geliebten Frédéric Chopin auf der Insel geweilt hatte, und welche die zeitgenössischen Mallorquiner, die ihr nicht gerade durch Gastfreundschaft positiv aufgefallen waren, mit Häme und Spott kritisiert. Und schon ist der Vormittag vorbei !

Anstelle von einem guten Mittagessen habe ich deshalb auch wieder mal nur kurz am Computer gesnackt : Eiersalat und Knoblauchbrot mit irischer Butter. Den Eiersalat habe ich selbst gemacht: Eier (lol), Frühlingszwiebeln, kleine junge Erbsen, Miracle Whip mit viieeeel scharfem Senf vermischt . . . fertig!

Später dann, nach getaner Arbeit und zum Abspannen und Themawechsel habe ich mich an ein Erdbeerparfait gewagt, was eigentlich gar nicht so schwer ist. Frische Erdbeeren werden im Mixer zu Püree verarbeitet (einige ganze Erdbeeren für die Garnierung aufheben !), dann werden sie mit etwas Orangenlikör vermischt und zum Schluss wird SEHR steif geschlagene Schlagsahne untergemischt. Die geschnittenen Erdbeeren kommen dann oben als Garnierung drauf und werden mit geraspelten Mandeln überstreut. Dann kommt das Ganze ein wenig in den Kühlschrank.

Angesichts der Őlkatastrophe fällt mir “The Lorax” ein, eine der vielen guten Reim-Geschichten von Dr. Seuss.

„He was shortish. And oldish.
And brownish. And mossy.
And he spoke with a voice
that was sharpish and bossy.

„Mister!“ he said with a sawdusty sneeze,
„I am the Lorax. I speak for the trees.
I speak for the trees, for the trees have no tongues . . .

He snapped, „I am the Lorax who speaks for the trees
which you seem to be chopping as fast as you please.”

Und Dr. Seuss möge mir verzeihen, wenn ich dem Lorax meine eigenen Worte in den Mund lege:

“I am the Lorax who speaks for the seas

Which you seem to poisen as fast as you please”

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