New Mantra

Im Zeitalter von facebook und co. mussten auch die drei weisen Affen ein Update über sich ergehen lassen:

“The Internet is a giant international network of intelligent, informed computer enthusiasts, by which I mean, “people without lives.” We don’t care. We have each other…”

Feedback

Wenn man sich entschlieβt, als Ebay-Verkäufer seine Waren in die ganze Welt zu versenden, lernt man nicht nur viele freundliche Menschen kennen sondern bekommt auch interessante feedback Kommentare:

 

“He who does not know foreign languages does not know anything about his own.” Johann Wolfgang von Goethe, Kunst und Alterthum

“A different language is a different vision of life.”  Federico Fellini

 

 

 

Ein Lob dem kindle . . . und dem Buch

Zum Valentinstag hat der BHE mir ein kindle geschenkt. Das habe ich mir schon lange gewünscht. Um es gleich vorwegzunehmen: ich glaube und hoffe nicht, das kindle, nook und deren zukünftige Nachfahren jemals das Buch komplett ersetzen werden.  Das geht schon deshalb nicht, weil es so wunderbar ist, ein Buch zu RIECHEN. Bücher haben einen ganz eigenen unbeschreibbaren Geruch.  Und ich kenne viele Menschen, die mir da zustimmen. Aber ich muss  gestehen, Vorteile hat so ein elektronisches Medium schon. So wie Hermoines kleines, fast unscheinbares, perlenbesticktes Handtäschchen aufgrund eines “Ausdehnungs-Zaubers” das geschätzte Fassungsvermögen eines kompletten Haushaltes bekommt, einschlieβlich einer  Bibliothek, kann ich nun, wenigstens was die Bibliothek betrifft, mit ihr mithalten. Zur Zeit befinden sich bereits über 50 Bücher auf meinem kleinen kindle, welches bequem in meine Handtasche passt. In trauter Gemeinsamkeit mit vielen anderen Büchern sind dort die Lebenserinnerungen des Ludwig Richter vertreten, ebenso die Buddenbrooks, Robin Hood, ein geschichtliches Lebensbild der Katharina von Bora, Schloβ Gripsholm, The secret garden,  Little Women, satirische Aufzeichnungen (Ask the Ethicalist) von M.L. Bartlett, Ecce homo von Nietzsche, Werke von Jules Verne und Robert Louis Stevenson, Mark Twain natürlich, diverse Wörterbücher, Gedichte von Ringelnatz, Grimms Märchen und vieles mehr.

Meine Lieblingszeitschrift “National Geographic” kann ich mir monatlich aufs kindle abonnieren, für ganze 1.99$. Der einzige Nachteil: es gibt zu jedem Artikel meistens nur ein Foto und das auch nur schwarz/weiβ, und “National Geographic” besticht ja nicht nur durch interessante Themen sondern auch durch ausgezeichnete Photographie, aber sie haben ja auch eine website und da kann ich Photos schauen so viel ich mag.

Amazon bietet viele Klassiker und Geschichtsbücher zum kostenlosen download an. Somit wird sich meine kleine Handtaschen-Bibliothek im Laufe der Zeit um viele Bücher erweitern. Aber ich weiss, das ich nach wie vor dem “richtigen” Buch die Treue halten werde.

“So there you have it, a lifetime of first smelling the books, they all smell wonderful, reading the books, loving the books, and remembering the books.” Ray Bradbury

“I can’t die yet—there are too many more books I want to read.”A grandmother, at age 88.

“When people ask me, ‘Do you collect books’ I always say, ‘No, books collect me.’” Nicholas Barker

I am sailing

Der heutige regnerische Vormittag wurde mit Basteln verbracht, bei Shredlock sah es nicht mehr bunt genug aus und mein Markenzeichen, die kleinen Origami Boote, waren wieder mal ausverkauft. So mussten Neue hergestellt werden, diesmal versuchte ich es mit anderem Papier und es gelang ganz gut (die Boote sind auch etwas gröβer ( 4 inches):

Und dank youtube konnte ich dazu auch die passende Musik hören:

Erfolge, Sonne und Apfelstrudel

Heute hat janasattic den 100. Verkauf zu vermelden:

Zur Feier des Tages bäckt jetzt ein Apfelstrudel im Ofen, den wir ungesunderweise zu späterer Stunde verspeisen werden und im Kühlschrank wartet eine Flasche Sekt sowie eine Schale Erdbeeren . . .

Und während wir auf den Apfelstrudel warten, werden wir im Garten den Sonnenuntergang beoabachten . . . und vielleicht schon mal von den Erdbeeren naschen . . .

“Always bear in mind that your own resolution to succeed is more important than any one thing.” Abraham Lincoln

Just do it – lesen bildet

Eines der Bücher, die ich bei meiner Barnes & Nobles Tour vor einigen Wochen entdeckte und dann bei ebay sehr günstig ($1.99) erwarb, ist “Just do it” von Douglas Brown, der auch für die “Denver Post” schreibt.

Mit diesem Buch hat der Author für internationales Presseaufsehen gesorgt, denn die Idee seiner Frau Annie, ihrer vom normalen Alltag mit zwei kleinen Kindern, Stress im Job, ständigem Umziehen und vielen anderen “Kleinigkeiten” geprägten Beziehung in puncto Erotik wieder auf die Beine zu helfen und an 100 aufeinanderfolgenden Tagen Sex zu haben, wird nicht nur von beiden in die Tat umgesetzt sondern dann auch in einem Buch veröffentlicht.

Da der BHE und ich die von uns beiden sehr geliebte Angewohnheit des gegenseitigen Vorlesens haben, ist dieses Buch nun seit einigen Abenden unsere neue Lektüre.

Das Buch zu lesen macht Spass denn es ist mit sehr viel Humor geschrieben. Amüsant, erotisch, nachdenklich, romantisch . . . und anstatt zu sehr ins Detail zu gehen gibt es mehr Einblicke in die verschiedenen Denkweisen, in normales Alltagsleben und man sollte in der Lage sein, zwischen den Zeilen zu lesen. Denn es ist keine Gebrauchsanweisung.

Beim Lesen stellen wir fest, wie gut es uns doch geht das wir keine kleinen Kinder mehr im Hause haben und uns ausserdem, Romantik, Leidenschaft, Spaß und Spontaneität betreffend, eine Super Bewertung geben können. Aber so was kommt nicht von ungefähr. An einer guten Beziehung muss man arbeiten, immer wieder, egal, wie lange man schon zusammen ist. Selbst wenn der Alltag noch so hektisch ist, eine kleine gemeinsame “Auszeit” sollte immer möglich sein, man sollte sich immer wieder gegenseitig neu entdecken und vor allem nie aufhören, sich Mühe zu geben. Und eigentlich ist das auch ganz einfach. Viele Menschen machen es sich nur selbst unnötig schwer.

Das Buch hat uns beide verändert . . . dahingehend, das wir wieder einmal so richtig dankbar sind, diesmal gemeinsam: dafür, das wir beide uns gefunden haben und es nach so langer Zeit immer noch “knistert”, für Yoga und ein Schlafzimmer ohne Fernseher, für gemeinsame gute Gespräche, Ideen und . . . für gute Bücher!

Martin Luther hat übrigens schon vor sehr langer Zeit einen weisen Spruch abgegeben: “In der Woche zwier, schadet weder ihm noch ihr, macht im Jahre hundertvier.” Ob er das nun wirklich gesagt hat, mag ja dahingestellt bleiben, aber den Nagel auf den Kopf getroffen hat er doch . . . genauso wie mit seinen 95 Thesen . . .

 “Shared laughter is erotic too.”

Nachtrag

Noch ein kleiner Nachtrag zum vergangenen Ostersonntag. Der BHE hat immer einen Sensor für meine Stimmungsschwankungen und so hat er mir am Ostersonntagsmorgen das Frühstück (unter anderem Osterbrot vom Supermarkt, sehr lecker mit Cranberrries und vielen Nüssen) im Bett serviert und auch die Schokolade musste ich nicht suchen, die war mit auf dem Tablett.

Vielleicht sollte ich aber doch erwähnen, für mich war die Schokolade diesmal nicht mit der Tätigkeit des Suchens verbunden, für den BHE schon. Milka und Lindt gibt es so ziemlich überall, allerdings nicht in groβer Vielfalt und mindestens dreimal so teuer wie in Deutschland. Milkinis, Hanuta und Kinderüberraschung (die Enkelchen lieben es und ich auch) bekommt man nicht an jeder Ecke, in unserem (oder besser meinem) Fall war eine 45 minütige Autofahrt zu einem russischen Deli im Stadtzentrum erforderlich. Und deshalb ist es etwas sehr besonderes, wenn man es auf dem Oster-Frühstücks-Tablett hat. Und noch eine Überraschung hatte der BHE Osterhase:

Vielleicht wird man im Alter ja wunderlich. Aber ich hab beim Autofahren immer diese von Solarzellen gepowerten Wackelblümchen bewundert, die hier gerade der neueste Schrei sind und bei fast jedem auf dem Amaturenbrett stehen. Der BHE findet sie albern. Aber er hat mir eines gekauft und es aufs Amaturenbrett an der Beifahrer (meiner) Seite angebracht.

Abends haben wir Sekt getrunken, Gorgonzola Ravioli in Knoblauch-Butter-Sosse mit Walnüssen und zum Nachtisch Erdbeeren gegessen. Und somit war es ein wunderschöner Tag (eigentlich ist Ostern doch nicht so schlimm).

 

“Be Happy. It’s one way of being wise.”

 

Previous Older Entries

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.