Und was vorüber schien, beginnt.

 

Das ist ein Abschied mit Standarten
aus Pflaumenblau und Apfelgrün.
Goldlack und Astern flaggt der Garten,
und tausend Königskerzen glühn.

Das ist ein Abschied mit Gerüchen
aus einer fast vergessenen Welt.
Mus und Gelee kocht in den Küchen.
Kartoffelfeuer qualmt im Feld.
Altweibersommer weht im Wind.
Das ist ein Abschied laut und leise.
Die Karussells drehn sich im Kreise.
Und was vorüber schien, beginnt.

Erich Kästner, Der September

09-september

 

 

August

Der August geht dem Ende zu. Es war ein ruhiger und schöner Monat, mit Abenden bei Kerzenschein auf dem Balkon, nächtlichen (wegen der schrecklichen Hitze am Tag) Strandwanderungen mit “shelling” (wie bei den Amerikanern die Suche nach Muscheln (shells) genannt wird) und Aktivitäten zur Wohnungsverschönerung. Ich habe an den Bäumen der Nachbarschaft viele dieser kleinen “air plants” gefunden, die so einfach in der Pflege sind, sie brauchen nur einen hellen Platz und müssen einmal in der Woche ins Wasser getaucht oder mal mit Wasser angesprüht werden. Auf dem letzten Foto ist ein “sand dollar” zu sehen, von dem die Legende besagt, das er vom Meervolk als Zahlungmittel benutzt wird (mermaid coins), eine etwas sachlichere Beschreibung ist die, das ein sand dollar das Skelett eines Seeigels ist.

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Alles wird gut

Träumen ist nicht umsonst. Nur nicht träumen.

07-juli

Die zarteste Versuchung . . .

. . . gibt es jetzt auch mit Birnengeschmack. Zumindest hier. In Deutschland kennt die sicherlich schon jeder. Ich habe sie vor einer Woche entdeckt, zusammen mit der “Triolade”, die auch super schmeckt, allerdings noch besser wäre, wenn man sie auf einen Keks gesetzt hätte.

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Fast verpasst

Nun ist schon seit einer Woche Juni. Das geht aber schnell. Als längster Tag des Jahres steht der 21. Juni für den Wechsel von Licht und Schatten - und natürlich für die Tatsache, dass die Tage ab dann wieder kürzer werden und die Sonne den höchsten Stand des Jahres erreicht hat.

“Die Zeit geht mit der Zeit: Sie fliegt.
Kaum schrieb man sechs Gedichte,
ist schon ein halbes Jahr herum
und fühlt sich als Geschichte . . .

… am letzten Tische streiten sich
ein Heide und ein Frommer,
ob’s Wunder oder keine gibt.
Und nächstens wird es Sommer.”

Aus dem Gedicht “Der Juni” von Erich Kästner

06-juni

Impressionen

Gestern habe ich einen “Fotospaziergang” unternommen und die Natur in meiner Umgebung festgehalten:

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Und jetzt bist du weg . . .

. . . die Nena und der Udo . . .

” . . . Ich fühl mich aber so verlassen
Weil von den Jahren nur wenig übrig blieb
Ich hab dich immer noch so lieb

Und jetzt bist du weg, kommst nicht mehr
Und Freunde sein fällt uns so schwer, was sonst
Was kann ich tun? Soll ich dir aus dem Weg gehn?
Und jetzt bist du weg
Ich weiß nicht, ist es meine Schuld vielleicht
Ich wünsche mir, dass ich dich endlich vergessen kann

Wenn wir uns irgendwann wiedersehn
Könn’ wir vielleicht zusammen
Auf einer neuen Straße weitergehen . . . “

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